Secondo Püschel, Originalgemälde!


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Künstler: Secondo Püschel, 10. Juli 1931 – 12. April 1997, Zürich


Technik: Originalgemälde

Grösse ohne Rahmen: 31 x 43,5 cm, mit Rahmen 48 x 65 cm

Zustand Rahmen: mit üblichen Bestossungen dem Alter entsprechend, siehe Abbildungen

Zustand Bild: das Bild ist hinter Glas und in makellosem Zustand!

Signatur: unten rechts mit Püschel signiert und mit Jahrgang 63 bezeichnet


Sie bieten hier auf ein Werk eines bekannten Zürcher Künstlers, dessen Werke in renommierten Museen und in bekannten Kunstsammlungen zu finden sind!


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Der Künstler

Secondo Püschel, Sohn eines deutschen Bildhauers, wächst in Zürich auf. Von 1947–1950 besucht er die Kunstgewerbeschule Zürich. Nach dem Vorkurs studiert er an der Fachklasse für angewandte Malerei unter Otto Morach. Es folgen längere Reisen in Europa, Nordafrika, den USA und in Sri Lanka. Zweimal bekommt Secondo Püschel das Stipendium der Stadt Zürich, einmal dasjenige des Kantons Zürich. Ab 1951 zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland. Regelmässig in der Ausstellung Zürcher Künstler im Helmhaus vertreten; 1966 Einzelausstellung in der Städtischen Kunstkammer zum Strauhof in Zürich, 1976 in der Kunsthalle im Waaghaus in Winterthur und 1982 im Kunsthaus Glarus. Von 1977 an stellte er regelmässig in der Galerie Trittligasse, Zürich, aus. 1991 wird ihm als Verdienst für sein «konstantes und konsequentes Schaffen» der Kunstpreis der Gemeinde Zollikon verliehen. Püschel war Mitglied der GSMBA Zürich.

In seinen Anfängen beschäftigt sich Secondo Püschel vorwiegend mit Landschaften und Stillleben, bestehend aus kleineren Gegenständen wie Büchsen und Gläsern, oder Atelierbildern. Um 1956 kristallisiert sich sein eigener Stil heraus. Secondo Püschel distanziert sich mehr und mehr von der räumlich-plastischen Darstellungsweise. Das anschaulich Fassbare tritt zurück, abgebildete Gegenstände erscheinen entmaterialisiert, einer Traumwelt entsprungen. Die Motive findet Secondo Püschel auf seinen ausgedehnten Studienreisen. Dabei handelt es sich oft um topografische oder geografische Orte, wie die Titel Norwegischer Fjord oder Kleine Stadt zeigen.

1967 baut sich Secondo Püschel ein eigenes Fernrohr. Der fürs erste überraschende Hinweis, der in nahezu allen Katalogen, Zeitungsartikeln und Kritiken zu finden ist, belegt das grosse Interesse des Künstlers an der Astronomie, einem Thema, das ihn seit seiner Kindheit fasziniert. Dabei geht es ihm nicht um die physikalischen Aspekte der Astronomie, das Messen oder Dokumentieren, sondern um das Erleben der Grenzenlosigkeit. Das Beobachten des Weltalls verarbeitet er wiederum in seinen Bildern, wie die Titel der Gemälde Grosses Sternschalenstück, Fusion von Stern und Gehirnteilen oder Turbulenz im sphärischen Raum verraten. Dabei weisen die Titel nicht länger auf Gegenständliches hin, dienen auch kaum dem Verständnis der Werke. Viel eher sind es assoziative Hinweise auf Vorgänge und Ereignisse, deren Interpretation grosses Einfühlungsvermögen verlangt. Sternkonstellationen werden zu Farb- und Formkonstellationen verarbeitet. In diesem Zusammenhang experimentiert der Künstler mit hohlspiegelartigen Aluminiumschalen als Bildträger. Es geht ihm darum, den für den Betrachter idealen Standort zu eruieren. Diese Bilder, vollends ungegenständlich, weisen eine intensiv expressionistische Farbgebung auf. Verschiedenartige Formen, organische und geometrische, überschneiden und durchdringen sich, schliessen sich zusammen, gehen wieder auseinander. Stilistisch können diese Bilder dem abstrakten Expressionismus zugeordnet werden.

Wie einige Kunstkritiker hervorheben, ist der Künstler in all den Jahren seinem Stil konsequent treu geblieben.

Werke: San Francisco (USA), Museum of Modern Art; Graphische Sammlung ETH Zürich; Zürich, Töchterschule Riesbach, Wandbild, 1974 (um 1990 zerstört); Zürich, Freies Gymnasium, Wandbild, 1974 (um 1990 zerstört). Quelle: SIKART

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1274541260

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