Leo DECK (1908-1997)
‚Ob Ligerz‘
Gouache auf Malkarton, Passepartout-Ausschnitt ca. 46x56cm (Blattmass) auf 66x72cm (Rahmenmass), signiert unten rechts: L. Deck
Rückseitig signiert und betitelt: „Ob Ligerz“/Fr. 1500.--/L. Deck, Bern
Sauber und farbfrisch erhalten; typische Bielersee-Szene
Künstlerische Tätigkeiten: Malerei, Zeichnung
Biographische Angaben: 1924 Besuch der KGS Bern. 1924-28 Lehre als Schriftenmaler in Bern. 1930-32 Arbeit in einem Glasreklame-Atelier in Genf. 1935 Académie de la Grande Chaumière in Paris. Seit 1935 regelmässige Studienaufenthalte in Paris und Italien. Reisen u.a. nach Marokko, Ägypten und (Ex-)Jugoslawien
Stipendien, Preise: Stipendium der De Harris-Stiftung, Bern,1935. Stipendium des Kantons Bern 1936. Eidg. Kunststipendien 1940 und 1942
1945 wurde sein Frühwerk in der Berner Kunsthalle erstmals mit einer Gruppenausstellung gewürdigt («Junge Berner Künstler», zusammen mit Rudolf Mumprecht, Ricco, Fritz Ryser)
‘… Leo Decks Werk umfasst in erster Linie Landschaftsmalerei in der Tradition Ferdinand Hodlers und Cuno Amiets. Dabei spielen Seeregionen eine zentrale Rolle. Eine Vielzahl von Motiven fand Deck im Raum Wohlensee, Murtensee, Neuenburger- und hier eben Bielersee, Thunersee sowie Brienzersee. Ende der 50er Jahre vollzog Deck einen stilistischen Wandel. Die komplexen Kompositionen und der kalligraphische Malduktus des Frühwerks wichen einer flächigen Auffassung der Formen und einer zunehmend expressiven Farbigkeit …’ (https://de.wikipedia.org)