1x gelesen.
Am 08.10.2025 erschienen.
NP 36.90 chf
Sarah Kuttner schildert in ihrem neuen Roman »Mama & Sam« eine Ausnahmesituation, wie es sie gar nicht selten gibt.
Eine Tochter steht in der Wohnung ihrer plötzlich verstorbenen Mutter. Die Mutter ist fort, ihre gesamten Ersparnisse auch. Was bleibt, sind Fragen: Warum ist die Wohnung so chaotisch, der Briefkasten so voll? Und wie ist es überhaupt möglich, seine eigene Mutter an einen Heiratsschwindler zu verlieren?
Sarah Kuttner erzählt die Geschichte einer Frau, die Liebe suchte und auf einen Love Scammer traf. Die sich verliebte und die Augen verschloss. Die nichts zurückliess, ausser einem schier endlosen Chat mit dem Betrüger. Vor allem aber ist es die Geschichte einer Tochter, die zurückbleibt, mit einer Leerstelle, wo einmal die Mutter war.
Also liest die Tochter die Nachrichten, die nicht für sie bestimmt waren, liest Dinge über sich selbst, die sie nie wissen wollte. Und doch, ganz langsam, füllt sich die Leerstelle mit einer Nähe, wie sie beiden zu Lebzeiten nicht möglich war.
Ein Roman über das Gefühl der Schuld, den Schmerz des Zurückbleibens, und die ungewollte Intimität eines Nachlasses.
Rezension
Ein wichtiges, versöhnliches Buch, das verstehen hilft. ("Buchkultur")
[...] ein fesselnder, lebenskluger Mutter-Tochter-Roman ("NZZ am Sonntag - Bücher am Sonntag")
Kuttner verpackt die emotional aufgeladenen Themen des Miteinanders der Generationen in ihre gewohnt lockere, bisweilen schnoddrige, aber immer authentische und lebendige Sprache. ("Stuttgarter Zeitung")
Kuttner schafft es, aus persönlichen Leid etwas Universelles zu formen ("Dresdner Neueste Nachrichten")
Atmosphärisch dicht und spannend schildert Kuttner die Hilflosigkeit von Angehörigen. Bewegend! ("Bild.de")
[...] sehr intim, sehr menschlich. ("NDR")
[...] nimmt einen als Leser sofort emotional mit. Eine Kunst! ("Freundin")
[...] gefühlvoll –und dabei nie sentimental. ("emotion")