Rudolf Wening


Sofort-Kaufpreis
450.00

Profitiere von einer Geld-Zurück-Garantie bei Käufen bis zu CHF 5'000.- im Fall von Nichtlieferung oder wenn das Produkt von der Beschreibung abweicht.

Mehr erfahren

Lieferung

Paket B-Post, CHF 9.00
Abholung durch Käufer in , CHF 0.00
Verkäufer

Gemäldetyp

Antikes Gemälde

Vermeidet ~

2 kg CO₂e

Stadt

Basel

Thema

Tiere

Zustand

Gebraucht


Michael Rudolf Wening (1893 Landquart – 1970 Zürich)

Im Profil dargestellter Ureinwohner mit traditionellem Ohr- und Haarschmuck. Der Schweizer Künstler Wening bereiste weite Teile Asiens, erkundete die Dschungelregionen und fertigte zahlreiche Tierskizzen, aber auch Studien der indigenen Bevölkerung an. Holzschnitt/festes Papier. R. u. signiert und datiert 1956. 39 x 29 cm. Rahmen.


Indicazioni biografiche

Bildhauer. Tierplastiken und Porträts. Studien in Winterthur, Zürich und Florenz. Hofbildhauer des Königs von Siam


Michael Rudolf Wening (* 4. Februar 1893 in Landquart; † 23. Juli 1970 in Zürich) war ein Schweizer Bildhauer, Maler, Zeichner und Hofbildhauer des Königs von Siam.


Rudolf Wening war der Sohn eines Ingenieurs bei der Bierbrauerei Haldengut. Er wuchs mit zwei Schwestern und einem Bruder in Winterthur auf. Nach Primar- und Sekundarschule besuchte er die Kantonsschule in Pruntrut. Von 1908 bis 1911 war er an der Kunstabteilung des Technikums Winterthur. Von 1911 bis 1913 war er Schüler von Richard Kissling. Anschliessend studierte er von 1913 bis 1914 an der Kunstakademie in Florenz. Rudolf Wening war ein Gründungsmitglied der 1916 gegründeten Künstlergruppe Winterthur, der er bis 1945 angehörte.

Während des Aktivdienstes in der Schweiz zeichnete er in seiner Freizeit Kameraden, Vorgesetzte und bekannte Persönlichkeiten, wobei seine Kreidezeichnungen grossen Anklang fanden.[1]

1919 reiste Rudolf Wening zu seinem Bruder, der als Manager eine Kautschukplantage führte, nach Sumatra. Von 1922 bis 1923 hielt er sich in Singapur auf. In dieser Zeit studierte er die verschiedenen Ethnien und fertigte Porträts wie auch Tierstudien an, die sich noch heute im Familienbesitz befinden. Nach Sumatra zurückgekehrt, nahm er an einem Wettbewerb des Königshauses teil, bei dem die Kontakte zustande kamen, die anschliessend zu einer Anstellung als Hofbildhauer bei König Vajiravudh und später bei Prinz Damrong führten. Diese Position hatte er bis 1929 inne. Rudolf Wening schuf aus Marmor, Bronze und Silber zahlreiche Büsten der königlichen Familie, zu der viele Frauen, Nebenfrauen, Prinzessinnen und Prinzen zählten, und porträtierte unzählige Mitglieder der königlichen Familie. Seine Plastiken, Mosaike und Fresken sind teilweise im Besitz des Nationalmuseums Bangkok.


Mit der königlichen Unterstützung unternahm Rudolf Wening ausgedehnte Studienreisen ins Innere des Landes in teilweise noch wenig erforschte Urwaldgegenden und machte Menschen- und Tierstudien, die er in seine Gemälde- und Bildhauerarbeiten einfliessen liess.

Seine weitreichenden Kenntnisse Südostasiens und langjährige Vertrautheit mit der Tierwelt prägten Rudolf Wenings Schaffen. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz übernahm er das Atelier seines ehemaligen Lehrers Richard Kissling im Zürcher Seefeld. In den darauffolgenden Jahren schuf er zahlreiche Tierplastiken, Skulpturen, Zeichnungen, Gemälde, Grabmäler sowie Büsten von Erwachsenen und Kindern.

1933 heiratete er Ursula Schmid (1909–2002), die in Zürich-Wollishofen aufgewachsen war. Sie wurden Eltern von vier Kindern und erwarben 1938 ein Grundstück am Zürichberg neben dem Zoo Zürich.[2] Rudolf Wening richtete seine zwei Ateliers direkt neben dem Wohnhaus ein.

Mit seiner Ehefrau unternahm er zahlreiche Forschungsreisen nach Thailand, Sri Lanka, Indien, Borneo und Afrika.


Ausstellungen


  • 1931: Nationale Kunstausstellung, Genf
  • 1932: Weihnachtsausstellung, Kunstmuseum Winterthur
  • 1932: Zürcher Bildnisse, Kunsthaus Zürich
  • 1936: Nationale Kunstausstellung, Kunstmuseum Bern
  • 1939: Schweizerische Landesausstellung, Zürich
  • 1943: G.S.A.M.A Ausstellung, Kunsthaus Zürich
  • 1948: G.S.M.B.A Ausstellung, Kunsthaus Zürich
  • 2007: Exlibris-Künstlerinnen und -Künstler des 18. und 20. Jahrhunderts, Zentralbibliothek Zürich

Werke


  • 1935: Sumatra-Tiger, Brunnenskulptur, Zoo Zürich
  • 1935: Rehkitz, Schulhaus Lindberg, Winterthur[6]
  • 1942: Adler, Denkmal Walter Mittelholzer, Kloten
  • 1942: Dreibärenbrunnen, Schulhaus Fluntern
  • 1942: Zebragruppe, Bäckeranlage, Zürich
  • 1950: Gemskitz, Schulhaus Guggenbühl, Winterthur[7]
  • 1956: Delphin-Brunnen, Delphinplatz Winterthur[8]
  • 1957: Reiher, Seepark Romanshorn

Publikationen


  • Mein Tiger. Atlantis Verlag, 1929
  • mit August Fridolin Somm: Wunderland Siam (Fotos: Michael Wolgensinger). Silva Verlag, Zürich 1959.
  • Angkor. Die vergessene Tempelstadt im Urwald. Silva Verlag, Zürich 1965, ISBN 978-3-8357-1055-9.

Literatur


  • Olga Meyer: Im Weiherhaus. Eine Froschgeschichte. Mit Illustrationen von Rudolf Wening. Rascher, Zürich 1930.
  • Olga Meyer: Allein daheim. Geschichte in Anlehnung an Familie Wening. Sauerländer, Aarau 1972, ISBN 978-3-7941-0156-6.
  • Othmar Röthlin, Kurt Müller: Zoo Zürich. Chronik eines Tiergartens. NZZ, Zürich 2000, ISBN 978-3-85823-754-5.

Lieferung & Bezahlung


Lieferung
Paket B-Post, CHF 9.00
Abholung durch Käufer in 4053 Basel, CHF 0.00
Zahlungsmethode
Barzahlung bei Übergabe
Banküberweisung
Zahlungsmethoden mit Käuferschutz+
TWINT
Debit-/Kreditkarte

Verkäufer


K

Kaffee_und_Kunst

Kaffee_und_Kunst

Ausweis verifiziert

Mehr Informationen


Artikelnummer
1281194920

Ähnliche Artikel

Diese Resultate bewerten