guter Zustand, leichte Gebrauchsspuren , Griffspuren
von Pascal Lemaítre (Autor, Illustrator), Dorothee Haentjes-Holländer (Übersetzer)
Herausgeber : Heinrich Ellermann Verlag
Erscheinungstermin : 1. Januar 1999
Auflage : 1.
Sprache : Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe : 32 Seiten
Lesealter : 4–6 Jahre
Originaltitel : Papa Pirate
Abmessungen : 22.7 x 0.9 x 27.7 cm
Käpt'n Rotbart ist ein ganz schön schlimmer Pirat, mit Augenklappe, Holzbein und allem was dazu gehört. Seine Feinde hat er schon arg dezimiert, denn er versteht sein Handwerk. Eines Tages, als Käpt'n Rotbart gerade von einem Nickerchen erwacht, sieht er ein erschöpftes Vögelchen, das sich in seine Kapitänskajüte verirrt hat und just im Bart des schlimmen Gesellen das Zeitliche segnet. Und plötzlich brechen sich die ganzen Emotionen Bahn, die der Pirat bislang unterdrückt hat. Er weint herzzerreißend und beerdigt das Vögelchen in seiner kostbarsten Truhe, die in Seemanns-Manier ins Meer gekippt wird. Einige Zeit später macht der Käpt'n bei der Bartpflege eine überraschende Entdeckung. Er findet ein Nest mit 3 Eierchen! Sofort macht er sich ans Brüten. Die Mannschaft fängt an Babyzeug zu stricken und der Kapitän ist seelig. Als die Piepmätze zur Welt kommen, versucht Rotbart ihnen ein guter Vater zu sein. Er bringt ihnen sogar das Fliegen bei und das Piratenschiff wird zum Kindergarten. Doch bald merkt Rotbart, dass so ein Haufen Piraten nicht der Umgang für 3 so sensible Wesen sind. Er hängt seinen Piratenhaken an den Nagel und lässt sich auf einer Insel aussetzen, um sich ganz der Erziehung der Kleinen zu widmen. Der in die Jahre gekommene Pirat blüht hier nochmal richtig auf und erlebt seinen zweiten Frühling. Doch wer trollt sich noch alles auf der einsamen Insel? Seine alten Feinde! Schwarzer Hund und Säbel-Fritz, Kanonen-Karl und Teufelsblitz! Kurz erwacht wieder die Lust, sich seinem alten Beruf zu widmen, doch dann sieht der verantwortungsbewusste Papa Rotbart schnell ein: "Ach, lassen wir's, ist auch egal!"