ORL Bericht Nr. 65 / 1988 / Helmut Winter


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Psychologische Theorien und das architektonische Denken

Helmut Winter: Zum Wandel der Schönheitsvorstellungen im modernen Städtebau. Die Bedeutung psychologischer Theorien für das architektonische Denken. Zürich: vdf Hochschulvlg , 1988. 427 Seiten.

INHALTSVERZEICHNIS

ARCHITEKTUR UND PSYCHOLOGIE: DIE PSYCHOLOGISIERUNG VON AESTHETIK UND ARCHITEKTURTHEORIEN IM 19. JAHRHUNDERT 1.1 Erste wissenschaftliche Näherungen zur Bestimmung des Schönen in Kunst und Architektur im 19. Jahrhundert. Die apriorische Methode. Die spekulative Methode. Die 'objektive Methode. Die psychologische Methode. Ansätze einer psychologischen Aesthetik. Die Theorie der Einfühlung: Uebergang von der idealistischen zu einer wissenschaftlich-psychologischen Aesthetik. Empirische Aesthetik und wissenschaftlich-experimenteile Psychologie der Wahrnehmung 1.3 Psychologische Architekturtheorien. Die Architekturform als Ausdruck von Seelenzuständen bei Heinrich Wölfflin. Der wahrnehmungspsychologisch erfassbare Raum als das Wesen der Architektur bei Adolf von Hildebran.

3 1.3.3 Architektonische Raumgestaltung als Ausdruck menschlichen Kunstwollens bei August Schmarsow. Das idealistische Formkonzept in der Monumentalarchitektur. Stilisierung des Geistigen in der Form Monumentale Baukunst. Kunstwissenschaft und Psychologie als Ausgangspunkte einer subjektiven Formauffassung 2.3 Formwirkung durch Entmaterialisierung und Abstraktion bei Henry van de Velde 2.4 Anthropomorphe Analogie als Grundlage des Formausdrucks bei Rudolf Steiner: Der Bau als organhaftes Wesen und Vermittler geistiger Werte 3.1 Die Einführung des deterministischen Denkens in den Städtebau: Stadtbaukunst als Programm künstlerischer Prinzipien bei Camillo Sitte. Stadtbaukunst als Kunst der Raumgestaltung. Die Gestaltungsprinzipien.


4 3.1.3 Zur Psychologie der Aesthetik. Camillo Sittes Stadtbaukunst als volkserzieherische Aufgabe 3.2 Städtebau unter dem Postulat künstlerischer Raumwirkung in der Nachfolge Camillo Sittes. Praktische Aesthetik der Stadtbaukunst bei Karl Henrici Natur und Landschaft als räumliche und ethisch-symbolische Bezugspunkte der Stadtbaukunst bei Theodor Fischer. Zur Bedeutung der 'Sitte-Schule'. Symmetrie und Achse als Mittel stadtbau-künstlerischer Raumbildung bei Friedrich Ostendorf 3.4 Integration räumlich-künstlerischer und sozialer Ideen im Konzept der Gartenstadt bei Raymond Unwin 3.5 Exkurs: Stadtbaukunst im Schweizer Städtebau. Der architektonisch-städtebauliche Beitrag Hans Bernoullis. Der kunstgeschichtliche Beitrag Joseph Gantners 4.1 Die Geschichte der Baukunst als Weg vom plastischen zum raumplastischen Kunstwerk 4.2 Raum, Zeit, Einfühlung.


5.1 Die Darstellung von Wirklichkeit als erstes ästhetisches Konzept des Funktionalismus. Zweck Bewegung als Funktion. Die Entwicklung des Raum-Zeit-Prinzips als zweites ästhetisches Konzept des Funktionalismus Raum-Zeit als Zweck-Zeit-Einheit des 'Kontinuierlichen Raumes' bei Paul Zucker. Raum-Zeit als Bedingung dynamischer Wahrnehmung bei Sigfried Giedion. Architektur als Material des Städtebaus in den Raum-Zeit-Konzepten des Funktionalismus 5.3 Form als funktionale Leistungsform bei Hugo Häring 5.4 Vom stadtbaukünstlerischen Raum über den 'Körper' im Raum zur Architektur als Kunst der Raumgestaltung bei Le Corbusier 6.1 Städtebaukonzepte. Organischer Städtebau: Gemischte Bebauung und Hochhaus.


6 6.1.3 Der 'Dynamische Raum in Konzepten. Sozialwissenschaftliche Kritik am Funktionalismus als Ausgangspunkt eines neuen 'Subjektivismus' im Städtebau. Ansätze einer Umweltwissenschaft. Erste intersubjektive Wissenschaftlich-psychologische Methodik der Stadtgestaltung: Kevin Lynch Stadtgestaltung unter Anwendung wissenschatlicher Methoden: Die Wirkung Kevin Lynchs Pragmatische Stadtgestaltung und Wiederentdeckung der Stadtbaukunst 6.3 Städtebau als Aufgabe der Architektur in den Architekturlehren der 70er Jahre: Begründung einer neuen Stadtbaukunst. Die 'architektonische' Kritik am Funktionalismus. Die Stadt als kontinuierliches System von Raum und Form bei Bernhard Hoesli. Körperlich-sinnliche Architekturwahrnehmung und -gestaltung bei Charles W. Moore.


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