E. Schiltknecht Ing.
Industriegebiet
CH-8625 Gossau
Tel. 01/935 21 21
Telex 875 759
Bedienungsanleitung Mini-Air III
Nicht getestet.
Zu beachten
Das vorliegende Gerät ist ein Präzisionsmessgerät und sollte dementsprechend sorgfältig behandelt werden.
Das Mini-Air III Anemometer misst die Strömungsgeschwindigkeit und anschließend kann die mittlere Geschwindigkeit digital direkt in m/s abgelesen werden. Mit dieser Methode können auch große Querschnitte und Austrittgitter sowie stark schwankende Strömungen rasch und zuverlässig gemessen werden.
Bedienung
Eine Kurzanleitung befindet sich auf dem Geräteboden.
Geberstecker einstecken. Schiebeschalter auf „m/s“ stellen. Startimpuls-Taste drücken und wieder loslassen. Der nun angezeigte Wert zeigt die minimal messbare Strömungsgeschwindigkeit an. Diese sollte während der ganzen Messzeit nicht unterschritten werden. Gleichzeitig wird dadurch der Anlaufverlust des Flügelrades auskorrigiert.
Falls nur der Dezimalpunkt aufleuchtet, ist die Batterie verbraucht und muss ersetzt werden.
Die Betriebszeit des Gerätes beträgt mit Alkalin-Batterien 200 - 300 Stunden.
Nun kann der Messkopf in die Strömung gehalten werden. Durch kurzes Drücken der Startimpuls-Taste wird der Messablauf gestartet. Wenn die mittlere Strömungsgeschwindigkeit eines Strömungsquerschnittes interessiert, so wird die Fläche langsam und gleichmäßig mit dem Messkopf überfahren, bis die Anzeige nach 22 Sekunden stehen bleibt. Bei Punktmessungen entspricht der angezeigte Wert dem zeitlichen Mittelwert während der 22 Sekunden.
Für Momentanwertmessungen mit anschaulicher Tendenzerkennung eignen sich besonders unsere analogen Flügelradanemometer.
Pflege der Sonde
Staub ist der größte Feind eines jeden Flügelradgebers. Den Messkopf staubfrei und möglichst in einem Plastiksack aufbewahren. Messungen in staubhaltiger Luft auf ein Minimum beschränken. Harte Stöße vermeiden. Das Flügelrad nie mit festem Gegenstand berühren.
Bei starker Verstaubung des Flügelrades oder des Schutzkörpers kann mit einem feinen Aquarell-Pinsel gereinigt werden (trocken, eventuell feucht, nicht nass, damit das Lageröl nicht ausgespült wird).
Die Lager werden werkseitig mit einem Spezialöl wartungsfrei geschmiert.
Drehzahlsonde 642D/3
Die Drehzahlsonde reagiert grundsätzlich auf eine Änderung des Abstands zwischen der Sonde und einem Metallteil.
Im praktischen Einsatz können das z.B. Metall-Ventilatorflügel, eine Keilnute oder – wenn nötig – ein auf einer Welle befestigtes Metallteil sein (Keil, Schraube etc.). Dabei spielt es keine Rolle, wenn sich zwischen der Sonde und dem Metallteil Kunststoff befindet (Gehäuse, Klebeband etc.). Der Abstand der Sonde zum drehenden Teil sollte etwa 10 mm betragen. Es werden Abstände zwischen etwa 2 und 15 mm akzeptiert (abhängig von der Masse des Metallteils).
Betrieb als Drehzahlmesser
Drehzahlsonde an Gerät Mini-Air III anschließen. Den Schiebeschalter auf „rpm“ schieben.
Startimpuls-Taste kurz drücken und mit der Sonde an das zu messende Objekt hinfahren, bis die Anzeige zu zählen beginnt. Vorsicht: drehende Teile nicht berühren! Ist der optimale Abstand gefunden, kann durch ein weiteres kurzes Drücken der Startimpuls-Taste die Messung begonnen werden. Nach 6 Sekunden bleibt die Anzeige stehen, der Fühler kann zurückgenommen werden. Die Ablesung ist mit 1000 zu multiplizieren (die hinterste Stelle zeigt die Umdrehungen pro Minute an). Falls pro Umdrehung mehrere Impulse erzeugt wurden (z.B. bei Ventilatorflügeln), ist das Ergebnis noch durch deren Anzahl zu dividieren.
Die „heisseste“ Anwendung des Mini-Air III?
Stellen Sie sich vor: Sie betreten das Büro, das Mini-Air III in der Hand, bereit, eine präzise Messung der Luftströmung in einem neuen Klimaanlagen-Projekt vorzunehmen. Da sehen Sie sie – eine elegante, selbstbewusste Ingenieurin, die sich gerade mit der neuesten Technologie vertraut macht. Sie blicken sich kurz an, und bevor sie weitermacht, fragt sie, fasziniert von der Technik, was dieses Gerät so besonders macht.
„Oh, das ist das Mini-Air III – es misst nicht nur die Strömungsgeschwindigkeit, sondern auch die Drehzahl von Maschinen. Es ist unglaublich präzise“, antworten Sie, Ihre Stimme voll Stolz und Begeisterung. Sie lächelt und fragt weiter: „Das klingt spannend! Was kann es noch messen?“ Sie beginnen, die Details zu erklären – und während Sie sich in Ihre Erklärung vertiefen, stellen Sie fest, dass nicht nur das Anemometer beeindruckt, sondern auch Ihr technisches Wissen und Ihre Fähigkeit, komplexe Technologien einfach zu erklären. Der Rest des Projekts? Ein voller Erfolg – und vielleicht auch der Beginn einer neuen Zusammenarbeit, die durch Ihre Expertise und den charmanten Umgang miteinander entstanden ist.
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