MARIÄ VERKÜNDIGUNG
Ein Engel erscheint Maria und sagt, dass sie Gottes Sohn zur Welt bringen wird. Das Hochfest
"Verkündigung des Herrn" wird normalerweise genau 9 Monate vor Weihnachten gefeiert. Doch
das ist nicht immer möglich - aus liturgischen Gründen.
Wie muss sich Maria in diesem Moment gefühlt haben? Ein Engel tritt ihr gegenüber, einer jungen
Frau aus Nazareth, verlobt mit dem Zimmermann Josef, und verkündet ihr: "Fürchte dich nicht. Maria;
denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären:
dem sollst du den Namen Jesus geben." Maria erfährt, dass sie auserkoren ist, Gottes Sohn zur Welt zu bringen. Dieser Moment, der zu Beginn des Angelus wird und die Grundlage für das "Ave Maria" bildet, ist für Christen ein zentrales Ereignis der Heilsgeschichte. Deshalb ist ihm ein Hochfest gewidmet, das den Namen "Verkündigung des Herrn" trägt. Die Kirche feiert es am 25 März - und ist
damit genau neun Monate vor Weihnachten, dem Fest der Geburt Jesu.
Heute ein Herrenfest
Manchem ist das Fest auch unter anderen Namen geläufig, etwa Verkündigung der Gottesmutter,
Fest Mariä Verkündigung oder Annunziata, was sich vom lateinischen Wort der Verkündigung ableitet.
Die "Verkündigung des Herrn" verweist jedoch darauf, dass das Fest heute nicht mehr zu den Marien-, sondern zu den Herrenfesten gezählt wird, da es die Menschwerdung Gottes betrachtet. Im Gottesdienst wird dabei die entsprechende Stelle aus dem Lukasevangelium (Lk 1,26-38), in der
Gabriel Maria trifft.
Ikone aus dem 19. Jahrhundert
Öl auf Holz, Farbfehlstellen siehe Fotos
Grösse: Höhe 33.0 cm, Breite 24.5 cm, Dicke 2.0 cm, Gewicht 940 Gramm
Fotos sind Bestandteil des Kaufs und zeigen deren Zustand
Verkaufspreis Fr. 190.--
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