Jakob Edwin Bachmann 1873 -1957 ÖlGemälde


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Gemäldetyp

Antikes Gemälde

Vermeidet ~

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Material

Leinen

Stadt

Basel

Zustand

Gebraucht



Jakob Edwin Bachmann

 18.8.1873 Zürich, † 12.2.1957 Freienbach**


Geboren und aufgewachsen ist Jakob Edwin Bachmann in Zürich.

Nach der Schule machte er eine Lehre als Lithograph in Zürich.

Danach arbeitete er in Paris und besuchte die Ecole des Beaux-Arts für Malen und Zeichnen.

Später war er in Richterswil viele Jahre Leiter einer Werkstatt für Theatermalerei und Hintergründe für Photographenateliers.

Daneben malte er Landschaften, vor allem vom oberen Zürichsee und vom Glarnerland.

Er war der Vater von Edwin und Paul Bachmann.

Am 12. Februar 1957 starb Jakob Edwin Bachmann in Freienbach.


Original Gemälde

Technik: Öl auf Leinwand

Grösse: mit Rahmen 55 x 69 cm

Signatur: signiert.

Rahmen: Im Rahmen aus Holz gerahmt. (Beachten sie die Fotos)


Zustand: Gut - aufhängefertig!

Sehr Schönes Gemälde!

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Als Sohn eines Rechtsanwaltes und bekannten Strafverteidigers in Zürich besuchte Edwin Bachmann die Primar- und Sekundarschulen in Zürich. Schon in der Schule zog es ihn eher zu einem Beruf der Kreativität und so erlernte er die damals noch junge Kunst der Lithographie. Bald nach Abschluss seiner Prüfung zog es ihn hinaus in die Welt, wo er seinem Beruf entsprechende Anstellungen fand. Als enthusiastischer Studius der Naturwunder verbrachte er jede Minute seiner freien Zeit an den Akademien der Künste in Leipzig und München. Anschliessend verbrachte er als Grafiker mehrere Jahre in Paris und besuchte zur Weiterbildung auch die École des Beaux-Arts für Malen und Zeichnen. 

Nach seiner Rückkehr in die Schweiz fand er eine Anstellung als Lithograph und heiratete Pauline Leonhard. Aus dieser Ehe kamen seine Kinder Gertrud, Edwin Paul und Edwin Karl zur Welt. Inzwischen arbeitete er bereits in der damals in ganz Europa renommierten Firma Pfister+Meier, Dekorations- und Theatermalerei in Richterswil und begann sich privat immer mehr der Malerei zu widmen. Zur Übung kopierte er Gemälde grosser Meister, malte für Kunden Bildnisse ab Fotografien von verstorbenen Angehörigen und brachte dann immer mehr eigene Motive wie Landschaften, Stillleben und religiöse Szenen und auf die Leinwand. 1913 übertrug ihm die katholische Kirchenpflege Richterswil die Aufgabe, die sakralen Bilder für den Neubau ihrer Kirche zu malen. 

Durch den Ausbruch des Krieges (1914-18) wurde auch er durch den Militärdienst zu längeren Unterbrüchen in seiner kunstmalerischen Tätigkeit genötigt. Die Firma Pfister+Meier musste schliessen, da die aus dem Ausland bezogenen Leinwände nicht mehr geliefert werden konnten. Zudem verstarb im Jahre 1915 seine Ehefrau Pauline im Spital Zürich an einer schweren Krankheit. Es war eine Schaffenszeit, in der man ihn den ‚grauen Bachmann’ nannte, da seine Bilder wenig Licht zeigten. Immer wieder kämpfte er mit inneren Zweifeln, ob er mit seiner Arbeit den rechten Weg beschritten hatte.

Ein Jahr nach dem Verlust von Pauline ehelichte Jakob Edwin die Krankenschwester Fanny Flütsch. Aus dieser zweiten Ehe erwuchsen fünf Knaben: Hans, Walter, Werner, Hermann und Rudolf. Bestärkt von seiner jungen Frau, wandte sich der Künstler nach Ende des Krieges endgültig dem Beruf des Malers zu. Die Familie übersiedelte nach Weesen. Er liebte es, in freier Natur seine Eindrücke auf den Skizzenblock zu bannen und in seinem Atelier erlebnisnah auf die Leinwand zu bringen. Seine Wanderungen führten ihn nun auch in die Berglandschaften rund um den Walensee und ins Glarnerland wo er eindrückliche Motive für seine Skizzenfand. Immer mehr interessierten ihn auch die Menschen und Tiere, die er beobachtete. So kam es, dass er sich ernsthaft mit der Bildnis- und Figurenmalereiauseinandersetzte.

1923 wurde er von der Firma Alois Eberhard, Theatermalerei, Weesen, als Kunstmaler mit Verantwortung für die künstlerische Gestaltung der auszuführenden Arbeiten engagiert. Dies regte ihn an, auf Abschnitten von Theaterleinen auch selber romantische Szenen in Leimfarbe zu fertigen. Seine Familie und die Malerei waren sein ganzer Lebensinhalt. Immer mehr war auch sein Können als Portraitmaler gefragt, wodurch er mit dem Ehepaar O. Brändli-Merki aus Zürich in Kontakt kam. Herr Brändli war vom entstandenen Bildnis seiner Frau und dem künstlerisch vielseitigen Können des Malers derart begeistert, dass er Aufträge vermittelte und sich über viele Jahre als Mäzen der Kunstmalerfamilie erwies.

1929 konnte Jakob Edwin Bachmann in ein Eigenheim in Pfäffikon am Zürichsee übersiedeln. Mit dem Skizzenblock erkundete er Landschaft und Berge bis hinüber ins Urnerland und brachte das Erlebte in seinem Atelier auf die Leinwand. Viele seiner Arbeiten wurden auch als Postkarten in die ganze Welt verschickt. Im Kreise seiner Familie konnte er sich intensivem Schaffen an der Staffelei widmen.


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1327777640

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