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IGNAZ EPPER (Schweiz, 1892-1969)

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IGNAZ EPPER (Schweiz, 1892-1969)

Corrida, Mischtechnik auf Papier, 1951, signiert


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  • Künstler: Ignaz Epper (Schweiz, 1892-1969).
  • Titel: Ohne Titel.
  • Jahrgang: 1951.
  • Format: 320 x 440 mm.
  • Technik: Lavierte Kohle auf kalkgrundiertem Papier.
  • Bezeichnet: Signiert, datiert und mit "11" bezeichnet.
  • Auflagehöhe: Unikat / Original.
  • Literatur: ---
  • Anmerkung: Verso Fragmente eines Aquarelles.
  • Zustand: Ordentlich.
  • Provenienz: Internationales Auktionshaus, Schweiz.
  • Zu Künstler und Werk: Ignaz Epper wächst in St. Gallen in bescheidenen und schwierigen Familienverhältnissen auf. 1908–1912 Ausbildung zum Stickereizeichner. Ende 1912 Anstellung als Entwerfer bei der Firma Selig, St. Gallen, die ihn nach Berlin schickt. Entschliesst sich, Künstler zu werden. Mehrmonatiger Aufenthalt in Weimar und München. Dank der Zeichnungen aus dieser Zeit erhält er 1913 ein Eidgenössisches Kunststipendium. Es entstehen die ersten Holzschnitte. 1913 als Lithografielehrling in Zürich. 1914–18 Grenzdienst; zahlreiche Holzschnitte und Zeichnungen. Um 1916 Bekanntschaft mit dem Zürcher Kunsthändler und künftigen Förderer Han Coray. Lernt 1917 in Basel Fritz Pauli kennen, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verbinden wird, und den Konservator des Kunstmuseums Basel, Paul Ganz. Im September 1919 Heirat mit Mischa van Ufford. In jenen Jahren Winter- und Sommeraufenthalte in Arosa und Ascona. Zahlreiche Reisen, unter anderem mit den Paulis; seit 1924 mehrere Nordafrikareisen; wiederholte Aufenthalte im pyrenäischen Künstlerdorf Collioure. 1928 erster Aufenthalt in Paris. Nimmt regelmässig an den Gruppenausstellungen der GSMBA sowie in den Zürcher Galerien Forster und Aktuaryus teil. Mitglied der Grafikervereinigung Walze und später des Graphischen Kabinetts. 1932 Übersiedlung nach Ascona. Bekanntschaft mit Johann Robert Schürch. 1933–34 zum zweiten Mal in Paris. Weitere Reisen vor allem in den Mittelmeerraum. 1937 Mitbegründer des Marionettentheaters der Asconeser Künstler. In den letzten Jahren Beziehungen zum Eranos-Kreis in Ascona und zu C. G. Jung. 1969 Freitod in Ascona.

    Epper gilt als einer der Hauptvertreter des schweizerischen Expressionismus. Dieser Ruf gründet in erster Linie auf seinem grafischen Werk, insbesondere auf den in den 1910er- und 1920er-Jahren entstandenen Holzschnitten. Der Stil ist geprägt von einer vereinfachenden, verzerrenden Formgebung; alternierende weisse und schwarze Streifen, sich überkreuzend, radial auslaufend oder parallel liegend, bestimmen das Bildfeld. Die anfänglich breiten Kerben entwickeln sich mit der Zeit zu feineren Linien, die die Körper gerüsthaft umzeichnend in den Raum einspannen. Die Technik des Weisslinienschnitts oder das Strahlenmotiv betonen die wichtige Rolle des Lichts.

    Diese frühen Werke − neben dem Holzschnitt dominiert die Zeichnung in Kohle und Kreide − sind durchwegs von einer pessimistischen Weltschau geprägt. Ob es sich um biblische (Sebastian, Passion, Simson, Judith und Holofernes) oder Kriegs- und Grossstadtthemen (Krankenzimmer, Erschiessung, Vergewaltigung, Bordell) handelt, um Pferdemotive oder Industrielandschaften in Öl: alle drücken sie Gewalt und Leiden aus. Im Zentrum der Beschäftigung Eppers steht aber die menschliche Figur, die anfänglich fast zeichenhaft stilisiert wird, in den 1920er-Jahren jedoch zunehmend an Körperlichkeit gewinnt. Hervorstechende Eigenheit der Gestalten sind ihre knochigen Extremitäten und die riesigen Augen, die auch ein Hauptmerkmal der zahlreichen Porträts der Zeit bilden.

    Mit seinem Rückzug ins Tessin verringert sich die Zahl der Werke, die nun vermehrt in Öl und Aquarell geschaffen sind. Thematisch und stilistisch ist eine teilweise bis zur Harmlosigkeit führende Beruhigung der Arbeiten festzustellen. Während das Gesamtwerk Eppers trotz autobiografischer Züge zahlreiche Einflüsse verrät, stellen die frühen Holzschnitte einen eigenständigen und unverwechselbaren Beitrag zur schweizerischen Kunst dar.

    Werke: Ascona, Museo Epper, Fondazione Ignaz e Mischa Epper.

    Sabine Felder, 1998, aktualisiert 2017 (-> Sikart)


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