Tagebuch 1980 von Hans Krüsi herausgegeben 1997 als Faksimile in einer Auflage von 999 Exemplaren.10, 5 cm x 17,5 cm gross, 48 Seiten.Bibliophile Kostbarkeit. Einmaliges Zeugnis der Art Brut und von Hans Krüsi.
Dazu:
„Seine Bilder
entsprangen seiner Seele und aus irgendwie und irgendwo
Gespeichertem .
Sie kamen aus den Erlebnissen und Erfahrungen
mit allen seinen Sinnen.
Es gelang ihm,
seine Träume und Phantasien
aus dem Unterbewusstsein hervorzuholen
und scheinbar mühelos
wie in Trance Tiere und Menschen
zum Leben zu erwecken,
als ob seine Hand
von seiner Seele geführt würde.
Hans Krüsi malte nicht,
es malte mit ihm.“
(Erwin Feurer, anlässlich der Vernissage zur Ausstellung in den Obergasshäusern in Altstätten SG, die von ihm denkmalpflegegerecht restauriert worden sind, am 6. Oktober 1996.)
„Hans Krüsi gehört zu den Wenigen,
die noch durch unser soziales Netz durchschlüpfen konnten
und so
der Verschulung
und Verdummung
entgangen sind.“
(Erwin Feurer, anlässlich der von ihm gemachten Ausstellung in der von ihm geprägten und gestalteten „Kulturbeiz Rössli“ in Trogen AR im August 1992.)
„Krüsi war ein eigenständiger Marketing- und PR-Spezialist,
es gelang ihm zu Lebzeiten
- weitgehend aus eigener Kraft -
eine der grössten Wertvermehrungen aller Zeiten,
so bedeutend wie
Leonardo da Vinci, Michelangelo oder Vincent Van Gogh.“
(Erwin Feurer, anlässlich der von ihm organisierten Ausstellung im Kulturpalast im Bahnhof Rheineck SG im Herbst 2000.)
„Hans Krüsi
war nie ein Nichts,
er war nicht arm,
er vermachte der Kartause Ittingen
einen signifikanten, hohen sechsstelligen Betrag
sowie seinen Nachlass
an seinem Lebensende.
Entgegen der Darstellung durch die honorigen Kunstkritiker
wurde Hans Krüsi nicht benachteiligt,
er führte einen zähen Existenzkampf,
Er wusste, wie und mit wem er Geschäfte machte.
Die Spielregeln diktierte er alleine.
Er war schlauer als alle Anderen,
gleichzeitig aber auch grosszügig,
hat viel genommen aber auch viel gegeben.
Er führte einen zähen Kampf um Anerkennung,
den er jedoch gewann.
Hans Krüsi gehört in jeder Beziehung
zu den ganz Grossen des 20. Jahrhunderts.“
(Erwin Feurer in seinem Buch über Hans Krüsi)
„Hans Krüsi
wirkt stark
auf die Intellektuellen,
Geschulten,
Wohlhabenden.
Um sich selbst zu erkennen,
suchen sie das Gegensätzliche.
Der Empfindungsbogen reicht allerdings
von tiefbeleidigt bis hochbeglückt,
da dem Betrachter über einen langen Zeitraum
die Augen geöffnet werden.
Die Bilder wirken über Jahre auf den Betrachter,
ohne dass er an die Grenzen
der Aussagekraft eines Werkes stösst.
Er glaubt das Bild zu erkennen und erkennt sich selbst.“
(Erwin Feurer anlässlich der von ihm veranstalteten Ausstellung in Walzenhausen AR am 18. Mai 1989)