Guldiner 1494, Taler Bern, Replica


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Jahr

1600

Material

Metall

Münzentyp

Replica

Stadt

Bern

Zustand

Gebraucht


Achtung: Replica / Fälschung / Falsifikat eines

Guldiner 1494, einer der ältesten und seltensten Taler von Bern

Material: evtl. Kupfer ?

Durchmesser 41.5 mm

Randdicke 3 mm

Gewicht 28.5 g

Hinweise zum echten Guldiner (also nicht diesem gefälschten Stück):

Ausgabejahr 1494

Münzmeister Ludwig Gsell (1492-1496)

Sehr selten zu finden (echte Stücke wurden in den letzten Jahren in Auktionen für Fr. 3'800 und Fr. 4'200 verkauft...)


Vorderseite:

Nach links schreitender Bär unter einem kleinen doppelköpfigen Adler mit ausgebreiteten Flügeln.

Darüber ein Halbbogen aus 7 Vogteiwappen: Niedersimmental, Frutigen, Burgdorf, Thun, Laupen, Obersimmental und Aeschi.

Im äusseren Wappenkreis 20 Wappen aus dem bernischen Herrschaftsgebiet: Aarberg, Lenzburg, Brugg, Aarau, Zofingen, Oberhasli, Unterseen, Interlaken, Trachselwald, Murten, Huttwil, Aarburg, Erlach, Aarwangen, Orbe, Grandson, Bipp, Wangen, Büren und Nidau.

Rückseite:

Der heilige Vincenz von Saragossa, der Stadtpatron von Bern, stehend nach links, mit Heiligenschein, einer Märtyrerpalme und dem Evangelienbuch, in mit Lilien verzierter Bogeneinfassung.


Die ersten Taler der Schweiz entstanden 1493 in Bern. Sie zeigen auf der Vorderseite den Berner Bären unter dem römisch-deutschen Reichsadler. Der Reichsadler unterstrich die Reichsunmittelbarkeit von Bern – ausser dem Kaiser war Bern keiner Macht unterstellt. Darum herum sind die Wappen der 27 Berner Vogteien dargestellt.

Die Rückseite zeigt den heiligen Vinzenz von Saragossa.


Der Guldiner wurde erstmals 1486 in Hall in Tirol geprägt und entsprach in Silber dem Gegenwert des damals gängingen Goldgulden. 1493 übernahm Bern als erster Stand der Eidgenossenschaft diese Neuerung aus dem Tirol. Dabei lehnte man sich in der Bildgestaltung stark ans Tiroler Vorbild an. Anstelle des stehenden Erzherzogs erscheint der heilige Vinzenz auf dem Berner Guldiner. Ebenfalls übernommen wurde der Wappenkreis, der auch auf den späteren Zürcher Guldinern von 1512 erscheint.


Die Reformation in Bern setzte 1528 den Heiligendarstellungen auf den Berner Münzen ein vorläufiges Ende.


Achtung: Das hier angebotene Stück ist gemäss Expertenmeinung eine gut gelungene, gegossene Fälschung / Replica !!


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Manick

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Artikelnummer
1215651816