Sie bieten auf einen Originalen Couchtisch / Clubtisch / Beistelltisch vom bekannten
Bildhauer Berthold Müller aus den 1950er Jahren.
Hochwertiger, stilvoller und eleganter Mosaik - Couchtisch aus den 1950 /
1960er Jahren.
Hergestellt von Berthold Müller.
Hochwertige Handwerkskunst.
In dieser Ausführung eine exklusive Rarität.
Natürlich ist jeder dieser gefertigten Tische von Berthold Müller ein UNIKAT.
Ein sehr ansprechendes Mosaik mit Silhouette eines Pferdes.
Abgerundet durch eine Umrandung aus massivem Messing.
Beine mit Verchromung / Vernickelung.
Tisch - Füsse in der typischen Ausarbeitung von Berthold Müller.
Trigonalform gerundet.
Das schöne Stück ist in einem sehr guten Zustand.
Keine Reparaturen oder Defekte. Keine Fehlstellen im Mosaik.
Das Messing (Umbandung Tischblatt) und die Tischbeine
haben eine Patina, welche wir nicht entfernt haben.
Dem Käufer steht es natürlich frei, diese bei Bedarf aufzupolieren.
Siehe Bilder.
Masse: Höhe 52 cm / Durchmesser 83 cm / Tischplattenstärke 3 cm.
Gewicht um die 20 Kilo.
Wir haben im internationalen Handel nur zwei identische Tische gefunden,
welche im Preissegment zwischen 3000.- bis 3600.- Fr. angeboten werden.
Für vernünftige Preisvorschläge sind wir offen.
Versand auf Anfrage möglich.
Abholung / Besichtigung in 8032 Zürich
Berthold Müller-Oerlinghausen (1893 -1979)
war ein deutscher Bildhauer.
Der 1893 in Oerlinghausen bei Bielefeld geborene Berthold Müller, der später selbst Oerlinghausen zu seinem Namen hinzufügte, begann 1910 noch als Schüler sein Studium der Bildhauerei bei Hans Perathoner an der Kunstgewerbeschule Bielefeld. Nach seinem Gymnasium in klassischen Geisteswissenschaften in Bielefeld im Jahr 1912 zog er nach Berlin und studierte an der Kunstgewerbeschule Charlottenburg. Während des Ersten Weltkrieges wurde er zum Dienst bei Kavallerieregimenten in Russland, Galizien und Frankreich eingezogen. 1919 konnte er sein unterbrochenes Studium in Berlin bei Hans Perathoner und Willy Jäckel fortsetzen. 1922 konvertierte er gemeinsam mit seiner Frau Jenny Wiegmann im Kloster Maria Laach zum Katholizismus. In den 1920er Jahren widmete er sich der religiösen Kunst. 1933 organisierte und beteiligte er sich an der katholischen Abteilung der Ausstellung kirchlicher Kunst während der Weltausstellung in Chicago. Die Sommermonate verbrachte er fortan überwiegend in Kressbronn am Bodensee. 1936 gründete er in Berlin eine Mosaikwerkstatt. Atelier, Mosaikwerkstatt und Wohnung in Berlin wurden 1944 bei einem Luftangriff zerstört. Nach 1945 leistete Berthold Müller-Oerlinghausen wichtige Beiträge zur Wiederbelebung des kulturellen Lebens in den Gemeinden am Bodensee: Wiederaufbau seiner Mosaikwerkstatt in Kressbronn 1946, Ausstellungen im Stadtmuseum Lindau, Gründung der „Oberschwäbischen Sezession“ 1947 (1950 umbenannt in „Sezession Oberschwaben/Bodensee“), Gründung des „Künstlervereins von Stadt und Landkreis Lindau“ (1956 umbenannt in „Lindauer Kunstförderverein“), Einzelausstellungen u. a. im Wessenberghaus Konstanz, Retrospektive im Stadtmuseum Lindau 1963 zu seinem 70. Geburtstag. 1974 erschien eine Monographie über das Werk Berthold Müller-Oerlinghausens, verfasst von Ulrich Gertz. Berthold Müller-Oerlinghausen starb 1979 in Kressbronn, zu früh, um den geplanten Ehrentitel eines Professors des Landes Baden-Württemberg zu erhalten.