Die Ereignisse des Romans spielen im Frühling und Sommer des vierzehnten Jahres in Donezk. Der Donbass ist ein Nullpunkt, ein Ort der Macht, wo die wichtigsten Fragen aufgeworfen wurden. Und nur dort liegen die notwendigen Antworten verborgen. Wo alles begann, dort wird alles enden, wenn die Geschichte einen weiteren Kreislauf durchläuft und die ewige Schlange Ouroboros sich erneut in den Schwanz beißt. Die Heldin verlor ihre Familie, ihr Zuhause, ihre Arbeit, ihre Illusionen – und hier sammelte sie die Bruchstücke ihres Lebens neu zusammen, fand einen neuen Sinn und neuen Halt. Schritt für Schritt beobachtet der Leser den Prozess der Verwandlung, die Wiedergeburt einer Buchweizensäerin zur Kriegerin. Dieses Buch hat die Autorin für immer verändert und wird jeden Leser verändern. Denn Krieg bedeutet, die Erde zu verschlingen. Und was am wichtigsten ist: die Erde zu nähren.