Die Spiezer Chronik oder Spiezer Schilling wurde 1484/85 von Diebold Schilling dem Älteren verfasst. Die Chronik gilt als künstlerischer Höhepunkt von Schillings Werk. Mit ihr endet die Tradition der Berner Chronistik des 15. Jahrhunderts.
Der einzigartige Bilderschmuck in schwungvollen Federzeichnungen zeugt von der gestalterischen und erzählerischen Kraft des Buchmalers.
Die Faksimile-Edition erscheint in einer einmaligen, weltweit limitierten Auflage von 980 numerierten Exemplaren. Die 808 Seiten im Format von 39,0 x 28,0 cm mit 344 meist ganzseitigen Bildern werden originalgetreu reproduziert.
In zeitraubender Handarbeit wird auch der Ledereinband mit den Blindprägungen, den Ecken- und Mittelbeschlägen und den zwei metallenen Buchschließen hergestellt. Das Kapitalband wurde wie beim Original nach alter kunsthandwerklicher Art mit der Hand umstochen. Die Doppelblätter wurden auf fünf echte Bünde geheftet.