Die Schweizer Armee im Ersten Weltkrieg [Buch]


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Bedrohung, Landesverteidigung und Landesbefestigung.


Die Frage, ob die Schweiz im Ersten Weltkrieg ernsthaft bedroht gewesen sei, gilt unter Historikern als strittig.


Die vorliegende militärgeschichtliche Studie versucht deshalb, aufgrund eines umfassenden Quellenstudiums Klarheit zu gewinnen. Sie definiert zunächst das Selbstbild der Landesverteidigung, wie es sich in den Planungen des Generalstabs niedergeschlagen hat. Sodann sichert sie die Spuren der Befestigungsbauten, deren Sinn in geheimen Operationsplänen verborgen liegt. Diese gingen von einem klaren Feindbild aus: Generalstabschef Theophil Sprecher von Bernegg hielt nur einen Angriff von Frankreich oder allenfalls von Italien aus für denkbar. General Ulrich Wille kümmerte sich weniger um strategische Fragen als um die Schaffung einer kriegstüchtigen Miliz. Was aber haben die fremden Generalstäbe über die schweizerischen Verteidigungsbemühungen gedacht? Erstmals werden hier deutsche, italienische, österreichische, englische und französische Quellen unter diesem.


Gesichtspunkt untersucht und mit reichem Karten-material dargestellt. Das Resultat: Es existierte eine reale Bedrohung, und zwar gerade dann, als auch die innere Stabilität der Schweiz gefährdet war.


Informationen zum Buch

  • Format Gebundene Ausgabe
  • Label NZZ Verlag
  • Autor Hans Rudolf Fuhrer
  • Sprache Deutsch
  • Anzahl Seiten 784
  • Erschienen am 1. Januar 1999
  • ISBN 3858237981
  • EAN 9783858237989


Zustand

Seiten: sehr gut, wie neu

Einband: gut mit leichten Gebrauchsspuren

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