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Zusammenfassung
Die fünf Prinzipien zur Erforschung von Kultur-Codes
- Rationale Antworten sind unerheblich: Herkömmliche Meinungsumfragen sind nur eingeschränkt brauchbar für die Ermittlung von Kultur-Codes, da die Befragten verstandesorientiert antworten. Beim Handeln hingegen lassen sie sich größtenteils von ihrem Unbewussten leiten.
- Entscheidend sind die Emotionen: Emotionen sind die Voraussetzung für Lernprozesse. Je stärker Erfahrungen mit Emotionen verknüpft sind, desto tiefer verankern sie sich. Bis zum Alter von sieben Jahren sind beinahe all unsere mentalen Prägungen angelegt.
- Die Struktur ist wichtiger als der Inhalt: Bei der Erforschung von Kultur-Codes sollte man sich nicht in inhaltlichen Details verlieren. Wir sind durch Strukturen wie DNS, Kultur und Familie geprägt. Darum gilt: Nicht nur der Inhalt, sondern auch die Struktur wirkt sinnstiftend.
- Prägungen sind von Kultur zu Kultur unterschiedlich: Prägungen unterscheiden sich je nach Kultur. In Frankreich kommen Kinder bereits frühzeitig mit Wein und Champagner in Berührung. So schätzen sie diese Getränke in ihrem späteren Leben wegen ihres Geschmacks. Beim Amerikaner hingegen liegt...