Ida Frohnmeyer war die Tochter des deutsch-schweizerischen Ehepaares Leonhard Johannes Frohnmeyer und Marie Wilhelmine geb. Bührer, das in Indien im Dienst der Basler Mission tätig war.[1] Sie kam 1886 in die Schweiz, wo sie bei Verwandten in Basel aufwuchs. Ab 1893 lebte sie in Calw bei den Eltern Hermann Hesses, mit dem sie eine enge Freundschaft verband. Von 1895 bis 1897 besuchte sie eine Höhere Töchterschule in Cannstatt, und anschließend absolvierte sie in Stuttgart eine Ausbildung zur Kindergärtnerin. Bis 1902 übte sie diesen Beruf in Calw aus; danach war sie drei Jahre lang Erzieherin in Schottland. Nach ihrer Rückkehr lebte sie in Basel, wo sie von 1915 bis 1918 als Lehrerin tätig war. Von 1918 bis 1957 redigierte sie die Familienzeitschrift Die Garbe. Als Mitarbeiterin des Friedrich Reinhardt Verlages war sie mit Tina Truog-Saluz befreundet.
Ida Frohnmeyer war Verfasserin eines literarischen Werks, das Romane und Erzählungen für Kinder und Erwachsene, Gedichte, Theaterstücke und Hörspiele umfasst. Es ist stark von ihrer christlichen Überzeugung geprägt.
Frohnmeyer blieb ledig. Geboren als Deutsche, wurde sie 1933 in Basel eingebürgert.