Konrad Weber
Berner Taufzettel
Funktionen und Formen vom 17. bis 19. Jahrhundert
Es galt im Bernbiet der schöne Brauch, dass Gotte und Götti ihrem Täufling einen raffiniert gefalteten Taufzettel mit guten Wünschen und einem Taufbatzen übergeben. Meist unbekannte Künstler schufen diese bunten, für das Bernbiet typisch quadratischen Holzschnitt- und Kupferdruckzettel mit ihrem farbigen Blumen- und Blattornamenten, mit Vasen, Vögeln, Schmetterlingen und Taufszenen. Zahlreich sind sie uns bis heute erhalten geblieben, weil Familienangehörige diese Andenken an vergangene Zeiten sorgfältig aufbewahrt haben, Museen und Private sammelten die liebreichen Zeugen dieses sehr alten Brauches. Im ersten Buchteil wird die Doppelfunktion der Taufzettel erläutert. Dann werden, reich illustriert, die verschiedenen Taufbriefformen im Laufe des 17. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts beschrieben
Benteli 1991, Leinen, 207 Seiten, gebunden
Grösse: 31 x 25 cm
Sehr guter Zustand
Bei Einzahlungen am Postschalter kommen zusätzlich 2. Franken Schaltergebühr dazu.