Berner Kochbuch 1899
oder Anleitung, die im gewöhnlichen Leben sowohl als bei Fest-Anlässen üblichen Speisen auf die schmackhafteste Art zuzubereiten; nebst einer bildlichen Darstellung, wie die Gerichte auf dem Tisch gefällig zu ordnen sind.
von L. Rytz-Dick – Neu bearbeitet und vermehrt durch Hedwig Rytz
Hedwig Rytz (1834–1896) – in einigen modernen Publikationen auch fälschlicherweise als Hedwig Wyss oder Wyss geführt – ist die Enkelin der Ur-Verfasserin Lina (Lisette) Rytz-Dick. Sie spielte eine ganz entscheidende Rolle bei der Modernisierung des Kochbuch-Klassikers.
Hedwig Rytz war die treibende Kraft hinter der 16. Auflage des „Berner Kochbuchs“ im Jahr 1899. Sie bereicherte das Werk um zahlreiche Rezepte, passte die Sprache an und strukturierte es neu. Da Hedwig 1896 verstarb, wurde die Ausgabe von 1899 „nach“ ihren erweiterten Entwürfen gedruckt.
Das „Berner Kochbuch“ von 1899 ist ein bedeutendes historisches Dokument der Schweizer Kulinarikgeschichte. In diesem konkreten Jahr erschien die 16. neu bearbeitete und vermehrte Auflage im bekannten Berner Verlag K. J. Wyss.
Julie Elisabeth Rytz-Dick (1771–1848), genannt Lisette, stammt aus einer alten Berner Familie. Ihre Eltern waren Marianne von Graffenried und Johann Jakob Dick. Der Vater, Pfarrer in Spiez und Bolligen (BE), arbeitete auch als Hauslehrer und Botaniker. Er unterrichtete in Roche (VD) die Kinder des berühmten Berner Universalgelehrten Albrecht von Haller und bereiste in dessen Auftrag als «Pflanzenjäger» Graubünden. In dieser angesehenen und gebildeten Familie kam 1771 Lisette zur Welt. Sie wuchs mit zwei Schwestern auf.
Zustand gut mit Gebrauchsspuren, da es sich um ein antikes Kochbuch handelt, kann es Flecken, leichte Beschädigungen, Markierungen und leichte Verschmutzungen aufweisen.
418 Seiten