Antikes Buch über das alte Rom


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Antikes Buch über das alte Rom

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Bibliophiles Zeitdokument mit bemerkenswerter Provenienz und Dedikation:


Weigel, T. O. / Reber, F.: Das alte Rom. Malerische Bilder der hervorragendsten Ruinen, nebst zwei reconstruirten Ansichten. Zwanzig Blätter in Farbendruck, mit begleitendem Texte. Leipzig, T. O. Weigel 1884. Original-Leinenband mit goldgeprägtem Deckeltitel sowie geprägten Bordüren. 22 + 2 Seiten, 20 ganzseitige Lithographien, davon 18 in Farbdruck. Mit einer zweiseitigen Zeitungsbeilage der NZZ vom 24. Juni 1967 über „Das Antlitz Roms“ von E. Geilinger und P. Zimmermann sowie einer Reporduktion der Ansicht „Veduta di Campo Vaccino“ mit handschriftlicher Widmung von Hansres Jacobi an die Vorbesitzerin, Frau Hannelise Hinderberger, deren handschriftlicher Besitzeintrag auf dem Titelblatt. Einband an den Ecken minim bestossen, sonst sehr schönes Exemplar.


Franz Ritter von Reber (1834-1919), der den Text verfasste, war seit 1869 Ordinarius der Kunstgeschichte und Ästhetik an die TH München und seit 1875 Direktor der bayerischen Staats-Gemäldegalerien.


Die Vorbesitzerin dieses Buches, Hannelise Hinderberger (auch Hannelise Weder bzw. Hannelise Weder-Hinderberger; geb. 9. November 1904 in Zürich; gest. 15. Dezember 1992 in Riggisberg) war eine Schweizer Dichterin, Übersetzerin und Mäzenin. Hannelise Hinderberger stammte aus einer in Diepoldsau heimatberechtigten Familie. Sie war die Tochter des Friedrich Adolf Baumann und der Johanna Sophie Baumann-Auer. Das Studium in Philologie und Kunstgeschichte an der Universität Zürich schloss sie 1934 bei Emil Staiger mit dem Doktorat ab. Sie war in erster Ehe mit Adolf Hinderberger und später mit dem Schriftsteller und Verleger Heinz Weder (1934–1993) verheiratet. Sie übersetzte für mehrere deutschsprachige Verlage Werke bedeutender Autoren der Weltliteratur verschiedener Sprachen, so aus dem Italienischen, dem Latein, dem Englischen und dem Französischen. Sie übertrug unter anderem Werke von Horaz, Catull, Francesco Petrarca, Dante Alighieri, Luigi Pirandello, Paul Verlaine, Jean de La Fontaine, Vittorio Alfieri, Giovanni Verga, Elsa Morante, Charles Baudelaire, John Keats und Giuseppe Berto in die deutsche Sprache. Von Hannelise Hinderberger stammen mehrere Publikationen in der Reihe Manesse Bibliothek der Weltliteratur. 1962 wurde ihr ein Preis der Schweizerischen Schillerstiftung für ihre Übersetzungen französischer und italienischer Werke zugesprochen. Hannelise Hinderberger schrieb selber Gedichte und verfasste Buchkommentare, Rezensionen und Beiträge über die Lyrik. Zudem hielt sie Radiovorträge über verschiedene Schriftsteller. 1987 gründete sie mit ihrem Ehemann in Bern die Heinz und Hannelise Weder Stiftung, die von 1999 bis 2013 an mehrere Autoren und Autorinnen den Heinz-Weder-Preis für Lyrik vergab. Ihr Nachlass wurde 1995 von der Heinz und Hannelise Weder Stiftung dem Schweizerischen Literaturarchiv in Bern übergeben. (Aus Wikipedia)



Hansres Jacobi stand während sechsunddreissig Jahren im Dienst des Feuilletons der NZZ - als Redaktor, als reisender Kritiker, als Rezensent mit weit gefächerten Interessen, als Herr der Bücher und als Journalist, der das Geschäft des Tages schätzte und mit Leidenschaft betrieb. Hansres Jacobi, geboren am 14. September 1926 in Biel, gestorben am 28. März 2006 in Zürich, war ein weltoffen neugieriger Mann; seine Präsenz galt sowohl dem kulturellen Geschehen jenseits von Grenzen oder Fächern wie auch dem Metier, das er herausgriff, redigierte, akzentuierte. Ein gutes Blatt zu machen, bedeutete für Jacobi einiges: den Sinn für das Aktuelle, die Auswahl der Themen, vor allem aber den Willen, einer breiten Leserschaft verständlich und fasslich zu berichten, was an Neuem und Älterem zu vermelden war. «De quoi s'agit-il ?», pflegte sich der Kollege zu fragen, bevor er eine Pfeife ansteckte, sich vor die Schreibmaschine setzte und nun in zügigem Staccato zu formulieren begann. (Aus NZZ vom 30.03.2006 „Journalist aus Passion“)

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1276844084

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