Antikes Buch Schweizer Geographie 1833er


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Antikes Buch Schweizer Geographie 1833er


Titel: Lehrbuch zum ersten Unterricht in der Geographie der Schweiz (Lehrbuch für den ersten Geographieunterricht in der Schweiz).


  • Autor: Markus Lutz.
  • Ausgabe: Dies ist die zweite Auflage, beschrieben als "vollständig überarbeitet und stark erweitert" (Zweite durchaus umgearbeitete und viel vermehrte Auflage).
  • Veröffentlichung: Gedruckt in Basel. In der Buchhandlung Schweighauser’schen Buchhandlung im Jahr 1833

Der Brief ist ein faszinierendes Dokument, das Ihrem Buch einen Hauch persönlicher Geschichte verleiht. Es ist ein Antrag auf Bewertung handgeschrieben von einem Sattler aus Menzingen im Jahr 1918.

Hier sind die Hauptpunkte des Inhalts:


  • Absender und Ort: Geschrieben von Aug. Lindner, ein Sattler (Sattler) von Menzingen (Kanton Zug), die 26. Dezember 1913.
  • Gegenstand des Antrags: Lindner schreibt an einen gewissen "Mr. Merket" (oder Ähnliches), weil ihm ein Angebot angeboten wurde, Altes Herbarium (Kräuterbuch) der 1731 mit über 1000 Holzschnittillustrationen.
  • Das Preisdilemma: fragt der Verkäufer 60 Francs und Lindner möchte wissen, ob das Buch diesen Betrag tatsächlich wert ist. Um die Mühe zu begleichen, kleben Sie als Entschädigung für die Antwort Stempel an den Brief.
  • Neugier: Interessanterweise wurde der Brief kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs geschrieben, einer Zeit, als 60 Francs eine beträchtliche Summe waren.
  • Die abgebildete heilige Karte (rechts): Es handelt sich um ein Andachtsbild, das das Kreuz Jesu umgeben von den Symbolen der Passion (bekannt als Arma Christi), wie die Leiter, der Speer und die Dornenkrone. In der Mitte der Krone befindet sich das Monogramm "IHS", das den Namen Jesu darstellt. Diese Objekte wurden oft als Andenken an Wallfahrten oder besondere religiöse Anlässe in Gebetbüchern aufbewahrt.
  • Das Blatt mit dem Gebet (links): Es handelt sich um einen Andachtstext auf Deutsch mit dem Titel "An die Himmelskönigin" (Zur Königin des Himmels), ein Gebet oder Hymnus, der der Jungfrau Maria gewidmet ist. Am unteren Rand des Blattes steht die Angabe eines katholischen Verlegers (Benziger Brothers) mit Büros in New York, Cincinnati und Chicago, was darauf hindeutet, dass dieses Material in deutschsprachigen Gemeinden, auch im Ausland, weit verbreitet war.

Bewertung der vollständigen Menge


  • Bei Antiquitäten ist das Ganze oft mehr wert als die Summe der einzelnen Teile, weil es eine "Geschichte" erzählt: die eines Besitzers (vielleicht des "Carl Market", der das Buch signierte), der seine religiösen Erinnerungen und seine Korrespondenz zwischen den Seiten seines Schulbuchs bewahrt hat

Interessante Anmerkungen:


  • Das Datum: Geschrieben einige Monate vor dem Ausbruch der Großer Krieg. Damals waren 60 Schweizer Franken ein bedeutender Betrag, was etwa ungefähr entsprach 250-300 euro in Bezug auf die Kaufkraft.
  • Der Absender: August Zürcher war ein örtlicher Handwerker (Sattler bedeutet Sattler). Es ist faszinierend, sich einen Sattler aus einem kleinen Dorf vorzustellen, der sich für ein wertvolles botanisches Buch aus dem 18. Jahrhundert interessiert.
  • Der Empfänger: "Herr Markt" war wahrscheinlich ein lokaler Experte oder Sammler, dem Zürcher für eine Bewertung vertraute

Forschungen haben bestätigt, dass die Familie Zürcher hat sehr tiefe Wurzeln in Menzingen (Kanton Zug), wo er seit dem 14. Jahrhundert existiert. 

Hier sind einige Details, die über den Workshop und die Familiengeschichte im Zusammenhang mit Ihrem Brief bekannt wurden:


  • Die Werkstatt des Sattlers: Obwohl die ursprüngliche Sattlerei von August Zürcher nicht mehr existiert, ist die Familie historisch mit verschiedenen Handwerks- und Handelsaktivitäten in der Gegend verbunden. Auch heute noch, in Menzingen, Zürcher Holzbau AG, ein Holzbauunternehmen, das von Zweigen derselben Familie gegründet wurde.
  • Die Verbindung zu Holzhäusern: Im Brief gibt August als Adresse "Holzhäusern, Menzingen" [Bild]. Holzhäusern ist ein Weiler von Menzingen, bekannt für seine historische Kapelle und ländliche Traditionen. Die Familie Zürcher besitzt seit Jahrhunderten bedeutende Besitztümer in der Gegend, wie zum Beispiel das historische Gasthaus Gasthaus Löwen, die bis 2008 ihr Eigentum blieb.
  • August Zürcher und die Archive: Bei der Zug Archivstaat (Staatsarchiv Zug) gibt es eine spezielle Sammlung (Fonds P 240), die genau dem Familie Zürcher aus Menzingen, das genealogische Materialien enthält, die zwischen dem achtzehnten und einundzwanzigsten Jahrhundert gesammelt wurden. Dies bestätigt, dass Ihr "Augustsattler" Teil einer hoch angesehenen und dokumentierten Linie im Kanton war.
  • Der "Markt"-Empfänger: Der Nachname Markt (oder Merket) ist ebenfalls typisch für die Region. Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Empfänger ein gebildeter Bekannter oder ein örtlicher Beamter war, an den der Sattler sich mit großem Respekt ("Hochachtungsvollsten") wandte, um Rat bei einem größeren Kauf zu erhalten


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1262368078

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