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ALFRED SIDLER (Schweiz, 1916-1996)

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ALFRED SIDLER (Schweiz, 1916-1996)

Abstrahiertes Portrait, Monotypie auf Papier, 1972, signiert


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  • Künstler: Alfred Sidler ( *5.2.1905 Luzern, †22.1.1993 Luzern ).
  • Titel: Ohne Titel.
  • Jahrgang: 1972.
  • Format: 596 x 420 mm.
  • Technik: Monotypie auf Papier.  
  • Auflagehöhe: Original.
  • Bezeichnet: Signiert und datiert.
  • Literatur: ---
  • Anmerkung: ---
  • Zustand: Ordentlich.
  • Provenienz: Galerie Schindler, Bern / Privatsammlung, Schweiz.
  • Zu Künstler und Werk: Der in Luzern aufgewachsene Alfred Sidler absolviert ab 1921 eine Lehre als Maschinenzeichner und besucht daneben die Abendkurse an der Kunstgewerbeschule. 1928–1930 Arbeit in der Maschinenindustrie in Winterthur, 1931–1932 in Genf berufstätig. Dort nimmt er an den Abendkursen der Ecole des Beaux-Arts teil und fasst den Entschluss zu einer freien Künstlerlaufbahn. Bis 1935 in Lugano, anschliessend achtmonatiger Aufenthalt in Griechenland mit erster Einzelausstellung in der Athener Galerie Geo. 1937–1939 Besuch der Académie de la Grande Chaumière in Paris. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges kehrt er in die Schweiz zurück und lässt sich vorerst in Oberägeri nieder. 1937, 1938 und 1941 Eidgenössische Kunststipendien. 1939 erster öffentlicher Auftrag für ein Wandgemälde in der Bus-Wartehalle Eichhof in Luzern. 1941 Wechsel des Wohnortes nach Hohfluh auf dem Hasliberg, ehe er 1946 endgültig nach Luzern zurückkehrt. Dort 1950–1970 Lehrer für Farbe und Form an der Kunstgewerbeschule. Studienreisen nach Südfrankreich, Spanien und Italien. Weitere öffentliche Aufträge für Wanddekorationen im neuen Postgebäude in Luzern 1952 sowie 1953 im Gersagschulhaus in Emmenbrücke. 1963 Kunstpreis der Stadt Luzern. Erste Gesamtausstellung im Kunstmuseum Luzern 1965. Gleichenorts im Rahmen der traditionellen Weihnachtsausstellung der Innerschweizer Künstler 1975 vielbeachtete, mit dem Preis der Presse ausgezeichnete Sonderausstellung unter dem Titel Eine Reise nach Afrika, die nicht stattfand . Das Kunstmuseum Luzern veranstaltet 1980, 1983, 1986 und 2016 weitere Einzelausstellungen. Sidlers Auseinandersetzung mit der Ecole de Paris während seiner Ausbildungsjahre in Paris prägt das figurative Schaffen; seine Motivwelt – Landschaften, Stillleben, Porträts und bäuerliche Figurenszenen – wird bis in die 1960er-Jahre von seiner starken Bindung an die heimatliche Umgebung bestimmt. Durch eine klare horizontale und vertikale Gliederung, einen konzentrierten Wechsel zwischen hellen und dunklen Flächen sowie die Isolierung der einzelnen Bildelemente mittels kräftiger Umrisslinien entfernt er sich zunehmend vom realistischen Abbild der Natur zugunsten einer autonomen Bildstruktur. Auf der Basis dieser Entwicklung vollzieht er in den 1960er-Jahren konsequent den Schritt in die abstrakte Malerei, die anlässlich seiner Luzerner Ausstellung 1975 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wird und damit den Auftakt zu einem in sich geschlossenen Spätwerk markiert. Dieses kulminiert in Bildern von asketischer Einfachheit; ein minimales, auf Rechtecke, Quadrate, Kreise, Schachbrettmuster oder Farbstreifen beschränktes Formvokabular in Verbindung mit einer intensiven, auf wenige Klänge reduzierten Farbigkeit genügt Sidler, um seine visuellen Erfahrungen und seelischen Stimmungen vor der Natur in höchst sublimierter Form darzustellen. Die enge Verbindung zur ihn umgebenden Natur bildet eine Brücke zu seinem frühen figurativen Schaffen, verweist aber auch auf die bestehenden Unterschiede zu formal vergleichbaren konstruktiven und konkreten Tendenzen. Sidler stellt innerhalb seiner Generation im Kontext der Innerschweizer Kunst einen vielbeachteten Ausnahmefall dar, ist er doch als reifer Künstler nicht der Gefahr einer Erstarrung in Stil und Inhalten erlegen, sondern hat mit einer bemerkenswerten Konsequenz und entgegen den gängigen Entwicklungstrends seiner Zeit die Essenz seines künstlerischen Schaffens in einem überzeugenden Spätwerk zusammengefasst. Werke: Aarau, Aargauer Kunsthaus; Öffentliche Kunstsammlung Basel, Kunstmuseum; Kunstmuseum Luzern; Kunstmuseum Thun. Silvan Faessler, 1998, aktualisiert 2018 (Quelle: Sikart)

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