Das Kloster Gnadenthal, das sich auf dem Gelände des Reussparks befindet, ging um 1270 aus einer kleinen Siedlung von frommen Frauen hervor.
1394 wurden die Nonnen in den Orden der Zisterzienser aufgenommen. Der Konvent blieb immer klein und bescheiden und erlebte trotzdem wechselhafte Zeiten und harte Schicksalsschläge. So wurde der Konvent von verheerenden Brandkatastrophen, der Pest, Glaubenskriegen in unmittelbarer Nähe und Misswirtschaft gebeutelt. Durch die Überführung einer Reliquie der Heiligen Justa aus den römischen Katakomben am 23. Oktober 1665 wurde die kleine Abtei zu einem Wallfahrtsort. In den Grundzügen ist das Kloster noch heute so wie damals zu sehen. Nach der zweiten Klosteraufhebung und nachdem das Kloster fast dreizehn Jahre lang eine Tabakfabrik war entstand darin ein Pflegeheim für Bedürftige.
Text und Bildnachweis:
Foto und Beschreibung sind von der Homepage der
Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK
Pavillonweg 2
CH-3012 Bern
www.gsk.ch
Die Broschüre ist neuwertig und hat keinerlei Schäden.
Der Kunstführer ist von einem Abonnement.
Das wunderprächtige Exemplar habe ich doppelt.