Karl Hofer
"Profil"
Erschienen 1950 als Sonderdruck auf Monumentakarton in einer einmaligen Auflage von nur 500 Exemplaren!
Abbildung/Format: ca. 12 cm x 17,5 cm
Blatt/Format: ca. 31,5 cm x 21,5 cm.
Passepartout/Format: 30 cm x 40 cm
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Karl Christian Ludwig Hofer (Schreibweise auch Carl Hofer, * 11.10.1878 in Karlsruhe; † 3.04. 1955 in Berlin) war ein deutscher Maler des Expressionismus bzw. des expressiven Realismus. Er war Direktor der Berliner Hochschule für Bildende Künste. Er trat 1897 an der Karlsruher Akademie in die Zeichenklasse Robert Pötzelbergers ein, danach wurde er Schüler von Hans Thoma, dessen Meisterschüler er 1901 wurde. In Bern machte er 1904 Bekanntschaft mit Paul Klee. 1906 verhalf ihm Harry Graf Kessler zu seiner ersten Einzelaufstellung in Weimar. Ein Jahr später kam Hofer in Neapel zum ersten Mal mit Marées' Fresken in Berührung. Seit seinem dritten Paris-Aufenthalt 1908 führte er seine neue Signatur CH. 1909 wurde seine erste Einzelausstellung in der Berliner Galerie Fritz Gurlitt veranstaltet. Karl Hofer war in diesem Jahr auch Gründungsmitglied des Vereins Neue Künstlervereinigung München. 1920 erhielt Hofer einen Ruf als Lehrer an den Vereinigten Staatsschulen für Freie und Angewandte Kunst, dem ein Jahr später der Ruf als Professor folgte. Er wurde 1923 Mitglied der Preußischen Akademie der Künste und 1927 Mitglied der Badischen Secession. Die Nationalsozialisten bewirkten 1934 seine Entlassung als Hochschullehrer und ein Arbeits- und Ausstellungsverbot. 1938 wurde er aus der Preußischen Akademie ausgeschlossen und erhielt ein Berufsverbot. Daraufhin wurden 313 Werke Hofers aus den öffentlichen Sammlungen in Deutschland entfernt. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs war er am Wiederaufbau der Hochschule für bildende Künste in Berlin beteiligt, deren Direktor er seit 1949 war. Hofer erhielt 1948 die Ehrendoktorwürde der Berliner Humboldt-Universität und wurde zwei Jahre später erster Präsident der wiedergegründeten Deutschen Künstlerbundes. 1953 wurde ihm das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland zugesprochen. Sein autobiographischer Bildband "Aus Leben und Kunst" erschien 1952, seine Autobiographie "Erinnerungen eines Malers" ein Jahr später. 1955 brach ein öffentlich ausgetragener Streit zwischen Hofer und Grohmann über Figuration und Abstraktion aus. Hofer starb am 3. April 1955 an den Folgen eines Schlaganfalls.
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