Ernst Fuchs
"Mädchen mit großem Hut"
Giclee auf Leinwand aus dem Jahre 2012
handsigniert und nummeriert!
Auflage: 300 + 30 e.a.
vorliegend Blatt 206/300
Blatt/Format: 61,0 cm x 77,0 cm
Motiv/Format: 55,5 cm x 71,0 cm
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(Ecken minimal bestoßen, siehe Fotos!)
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Ernst Fuchs (* 13.02.1930 Wien; † 09.11.2015 Wien) war ein österreichischer Maler, Grafiker, Bildhauer, Komponist und Autor, der neben W. Hutter, A. Brauer, R. Hausner und A. Lehmden als ein Mitbegründer der Wiener Schule des Phantastischen Realismus gilt. Seine Vorfahren väterlicherseits waren jüdischer Herkunft. Fuchs wurde 1942 nach antisemitischen Anfeindungen römisch-katholisch getauft. Ab etwa 1942 erhielt Fuchs erste Unterweisungen im Zeichnen und Malen durch den Maler und Restaurator Alois Schiemann. Bis zum fünfzehnten Lebensjahr erhielt er Unterricht in Bildhauerei und Malerei bei Emmy Steinböck und Fritz Fröhlich an der Malschule St. Anna in Wien. Als fünfzehnjähriges "Wunderkind" schrieb er sich an der Akademie der bildenden Künste in Wien ein, wo er von 1946 bis 1950 studierte, zuerst unter Robin Andersen, dann unter Albert Gütersloh. Eine erste Einzelausstellung gab es 1949 in Paris.1957 hielt er sich längere Zeit im Dormitio-Kloster am Berg Zion (Israel) auf und beschäftigte sich mit Ikonenmalerei. 1962 kehrte er nach Wien zurück, wo er eine Professur erhielt. Seine anfänglich surrealistischen, später manieristischen Werke weisen häufig eine religiöse oder mythologische Symbolik auf. Nach den Aussagen in seinem Buch „Architectura Caelestis“ fußen viele seiner Motive auf visionärer Erfahrung. Er starb am 9. November 2015 in Wien.
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