Bruno Héroux «Goethes Faust» "Faust" Heliogravure


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Heliogravure


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«Goethes Faust»


 

"Faust"

 


Abbildung/Format: ca. 14,4 cm x 9,7 cm


Blatt/Format: ca. 13,5 cm x 19,0 cm


Passepartout/Format: 24 cm x 30 cm

 


Lieferung mit graphikschützender Rückwand und in Schutzhülle!


 


Louis Carl Bruno Héroux (* 20. Dezember 1868 in Leipzig; † 14. Februar 1944 ebenda) war ein deutscher Maler, Grafiker, Schrift- und Exlibris Künstler. Bruno Héroux entstammte väterlicherseits einer hugenottischen Familie. Er wurde als Sohn des Graveurs Louis Héroux und dessen Ehefrau Minna, geborene Zimmermann, in Leipzig geboren. Seine künstlerische Ausbildung erhielt er von 1886 bis 1892 an der Königlichen Akademie für Grafische Künste in Leipzig, wo er sich insbesondere dem Studium der Xylografie widmete. Nach einer vorübergehenden Tätigkeit im kaufmännischen Bereich verdiente er sich seinen Lebensunterhalt zunächst als Illustrator für Modezeitschriften und humoristische Magazine. Ab 1900 arbeitete er als freier Grafiker und war bereits im folgenden Jahr mit drei Arbeiten auf der Internationalen Kunstausstellung in Dresden vertreten. Insbesondere seine radierten Aktexlibris und die Verwendung der grafischen Sonderform der Remarquendrucke trugen zu seiner Popularität und seinem Ansehen bei. Bereits 1903 wurde er als Lehrer an die Königliche Akademie für Grafische Künste in Leipzig berufen. 1908 verlieh man ihm den Titel Professor. Von 1900 bis 1910 stellte er regelmäßig seine Malereien und Drucke im Salon des Artistes Français in Paris aus. Seine ersten 200 grafischen Arbeiten fasste er 1910 in einem Werkverzeichnis zusammen. Das im Selbstverlag herausgegebene Verzeichnis erschien in einer einmaligen Auflage von 500 Exemplaren, davon wurden 100 Exemplare als Vorzugsausgabe mit einer Radierung und der Signatur des Künstlers versehen. Der erfolgreiche und von Zeitgenossen wie Max Klinger geschätzte und geförderte Zeichner war überaus produktiv. Seine ersten 200 grafischen Arbeiten fasste er 1910 in einem Werkverzeichnis zusammen. Das im Selbstverlag herausgegebene Verzeichnis erschien in einer einmaligen Auflage von 500 Exemplaren, davon wurden 100 Exemplare als Vorzugsausgabe mit einer Radierung und der Signatur des Künstlers versehen. Der erfolgreiche und von Zeitgenossen wie Max Klinger geschätzte und geförderte Zeichner war überaus produktiv. So fertigte er beispielsweise in einem Zeitraum von acht Jahren 600 Illustrationen für den 1913 in Leipzig erschienenen dreibändigen Handatlas der menschlichen Anatomie des Mediziners Werner Spalteholz (1861–1940) an, die als anatomisch-zeichnerische Meisterleistungen gelten. Für den ab 1901 erschienenen Atlas der Anatomie des Pferdes hatte er innerhalb von zwei Jahren ebenfalls die Illustrationen geschaffen. Daneben publizierte er mehrere Mappen mit Zeichnungen, die er auf seinen Reisen durch Italien und Russland gefertigt hatte. Kurz nachdem ein Großteil seiner Druckplatten durch den Luftangriff auf Leipzig am 4. Dezember 1943 vernichtet worden war, starb der Künstler an einem schweren, inneren Leiden.


Alle Angaben sind nach bestem Wissen und Gewissen gemacht worden.


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