Der Roman «Liebe deinen Nächsten» von Erich Maria Remarque erzählt von den Schicksalen deutscher Emigranten, die in den 1930er Jahren vor dem nationalsozialistischen Regime fliehen mussten. Die Hauptfiguren, Ludwig Kern und Ruth Holland, treffen sich in Paris und verlieben sich ineinander. Sie erleben zahlreiche Schwierigkeiten bei der Suche nach Arbeit, Unterkunft und Dokumenten und werden mit Verrat und Verlusten konfrontiert. Durch ihre Geschichten zeigt Remarque, wie Krieg und politische Repressionen das Leben der Menschen zerstören, betont jedoch auch die Bedeutung von Liebe, Freundschaft und menschlicher Solidarität in den schwersten Zeiten.
Der Roman «Liebe deinen Nächsten» von Erich Maria Remarque hat eine bedeutende historische Relevanz, da er die Schicksale von Flüchtlingen beschreibt, die aufgrund des nationalsozialistischen Regimes in Deutschland ihre Heimat verlassen mussten. Das Buch zeigt die Schrecken und das Leid, denen Menschen im Exil ausgesetzt sind, ihren Kampf ums Überleben und das Streben nach menschlicher Würde. Remarque vermittelt meisterhaft die Atmosphäre jener Zeit und legt den Fokus auf Humanismus und Solidarität. Der Einfluss des Romans auf die Kultur liegt in seiner Fähigkeit, Mitgefühl und Verständnis für die Probleme von Flüchtlingen zu wecken, sowie in seinem Beitrag zur antifaschistischen Literatur.