Deutschland - Bergbau/Minen
Kuxschein Nr. 694, grün. Auflage 5'000 Stk. War 1943 im Besitz der Burbach-Kaliwerke AG, Magdeburg (3765/5000). Die Gewerkschaft Burbach war mit 0,3826 Tausendstel am Absatz des Deutschen Kalisyndikats beteiligt. 1896 gegründet von Gerhard Korte, 1898 in Beendorf Aufnahme der Kaliförderung (bis 1928). 1900 trat das Unternehmen dem Deutschen Kalisyndikat bei. Korte gehörte dem Präsidium an und war 1927-1940 Vorsitzender des Syndikats. Die Gewerkschaft war 1943 beteiligt an der Marienborn-Beendorfer Kleinbahn-Gesellschaft (Mehrheit). Der Burbach-Konzern vermietete mehrere Schachtanlagen an die Wehrmacht und die Luftwaffe. Aufgrund der zentralen Lage und der natürlich gegebenen Sicherheit wurden hier wesentliche Teile für die Luftwaffe gefertigt. In dieser Zeit war dem Schacht ein KZ angeschlossen, in dem mehrere tausend Häftlinge für die Arbeit im Schacht inhaftiert waren. Nach Ende des Weltkrieges wurde bis 1969 Steinsalz abgebaut. Parallel dazu wurden von 1956-1984 Hähnchen in den alten Munitionshallen gemästet. Das ehemalige Verwaltungsgebäude des Burbach-Konzerns ist noch heute in gutem Zustand, befindet sich in Beendorf und dient als Schulgebäude.
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UNC = neuwertig, ohne Lochung oder Schnitte
EF = leichte Gebrauchsspuren, Stempel, höchstens 1x gefaltet
VF = normale Gebrauchsspuren, kleinere Flecken, feine Rand oder Falzeinrisse, durchschnittliche Erhaltung
F = stärkere Gebrauchsspuren, leichte Einrisse, Abstoßungen, fleckig, unbedeutende Fehlstellen
VG = starke Umlaufspuren, gößere Einrisse, Klebestellen, Fehlstellen, schmutzig, deutlich fleckig
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