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UELI BERGER (Schweiz, 1937-2008)

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UELI BERGER (Schweiz, 1937-2008)

Strukture, Holzschnitt auf Papier, 1991, signiert & numm.


Beschreibung: Die Beschreibung erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen, nutzen Sie die Gelegenheit einer vorhergehenden Besichtigung nach Terminabsprache.

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  • Künstler: Ueli Berger (Schweiz, 1937-2008).
  • Titel: Ohne Titel.
  • Jahrgang: 1991.
  • Bezeichnet: Signiert, datiert und nummeriert..
  • Format: 385 x 570 mm.
  • Technik: Holzschnitt auf BFK - Rives..
  • Auflagehöhe: 80 Exemplare.
  • Literatur: ---
  • Anmerkung: ---
  • Zustand: Ordentlich.
  • Provenienz: Privatsammlung, Bern.
  • Zu Künstler und Werk: Ueli Berger, Sohn von Hermann Berger, Malermeister in Bern, und Hedwig Berger-Meienberg, Fotografin, wuchs in Bern auf. Malerlehre. Bekanntschaft mit Marcel Wyss, dem Herausgeber der Zeitschrift Spirale. Als Jazzmusiker Kontakt mit der Berner Kunstszene um Christian Megert. 1961, 1970 und 1971 Eidgenössischer Preis für Gestaltung. Arbeit bei verschiedenen Architekten, unter anderem bei Hans Brechbühler. 1962 Heirat mit Susi Wyss, ab 1969 gemeinsame künstlerische Projekte. 1965–69 als Industrie-Designer tätig. 1967 und 1968 Kunststipendium des Kantons Bern. Mitglied der Avant-Garde-Gruppe Bern 66. 1982–86 Lehrauftrag für plastisches Gestalten an der ETH Zürich; 1987–1993 Lehrauftrag an der Fachklasse für freie Kunst, Schule für Gestaltung Bern; 2001–02 Lehrauftrag an der Ecole cantonale d’Art duValais (ECAV).
  • Ausstellungen (Auswahl): Teilnahme an den von Harald Szeemann in der Berner Kunsthalle organisierten Ausstellungen Weiss auf Weiss 1966 und Science Fiction 1967. Zwischen 1966 und 1986 regelmässige Beteiligung an der Schweizer Plastikausstellung in Biel. 1971 The Swiss Avantgarde, New York, Cultural Center. 1975 und 1983 Einzelausstellungen im Kunstverein Biel, 1993 retrospektive Parallelausstellung im Centre PasquArt in Biel und im Musée d’art et d’histoire in Neuenburg; 2001 im Kunstverein Weil am Rhein und 2007 im Kunstmuseum Bern.

    Ab 1972 mehrere künstlerische Gesamtgestaltungen von Gebäuden und öffentlichen Plätzen sowie Interventionen an Abbruchobjekten. Mehrere Arbeiten und Aktionen, die das Spannungsfeld Kunst und Natur thematisieren, unter anderen Autobegrasungen (1973 und 1975); Art sin tumas, Domat/Ems (1983); Zuckerwattetor für die Neueröffnung des Kunstmuseums Bern (1983); Subskulpturen für die Freilichtausstellung Merkzeichen/Repères im Wallis (1986).

    Ueli Berger beginnt in der Tradition konstruktivistischer Malerei und Skulptur einfache Körper wie Kugel und Würfel auseinanderzulegen und deren Einzelelemente in neue Formzusammenhänge zu bringen. Es folgen Experimente mit räumlichen Oberflächenrastern, die Licht- und Bewegung thematisieren und Raumillusionen erzeugen. Berger sucht nach der Wechselwirkung von Fläche und Raum und der Potenzierung eines räumlichen Umfeldes durch malerische und plastische Eingriffe. In der Auseinandersetzung mit der Bewegung der «Anti-Form» entstehen Raum durchdringende und in der Erde versinkende Skulpturen, Rissbilder und Rissobjekte (Symptom-Installation, 1969–1970, Biel, 5. Schweizer Plastikausstellung). Durch ihren Einbezug in architektonische Projekte schafft er erste Land Art- und Earthworks-Projekte (Erdschnitte, 1972; PH–PH, 1975, Biel, 6. Schweizer Plastikausstellung; Standpunkt, 1980). Ab 1988 entstehen – in intuitiver Auseinandersetzung mit zeittypischen Materialien – Werke mit Autowindschutzscheiben und Gummiabdichtungen, die als eine Art Archäologie verborgener Inhalte und Formen verstanden werden können.

    Ueli Bergers künstlerisches Schaffen berührt oder überschreitet immer wieder die Grenzen zu Design und Architektur. So hat er – oft in Zusammenarbeit mit seiner Frau Susi Berger – auch Möbel, beispielsweise Stühle oder Bücherregale, entworfen, die ihre Funktionalität in Frage stellen. Aber auch auf seine künstlerische Arbeit hat Susi Berger grossen Einfluss; in ihr findet er ein waches Gegenüber, das sein Schaffen kritisch begleitet, ihn moralisch und materiell unterstützt und ihm neue thematische Felder – beispielsweise die Umweltproblematik oder die Tiefenpsychologie – eröffnet. Viele Arbeiten, unter anderen Autobegrasung (1973/1975), Bio-logische Skulptur (1977) sowie Sommerwiesenweise (1982) sind in enger Zusammenarbeit mit seiner Frau entstanden und müssten eigentlich als Gemeinschaftsprojekte ausgewiesen werden.

    Immer wieder dienen Objekte im öffentlichen Raum, beispielsweise der Fussgängerstreifen, als Ausgangspunkt für Bergers installative Arbeit. In Genezareth (1995) legt er eine Reihe gelber Holztafeln aufs Wasser und verfremdet so die Wahrnehmung eines alltäglichen Gebrauchsobjektes. Auch in Lager (1992–2005) setzt sich Berger mit der Verkehrssignalisation auseinander, in dem er ihre Elemente zu einer farbenfrohen Wand- und Bodeninstallation gruppiert und sie damit ihrem reglementierenden Charakter beraubt.

    Die Überblendung von Innen- und Aussenraum, von Kunst- und Alltagsgegenstand, gehört zu den Konstanten in Bergers Werk. In Supposition II (2001–06) steht der Betrachter vor einer mit Goldtapete verkleideten Holzkonstruktion, die an ein abstraktes Gemälde erinnert; dahinter sind billige Alltagsgegenstände und Verpackungsmaterialien – als Sperrmüll sozusagen – zu einem Haufen aufgetürmt. «Ich bin ein Maler, der nicht malt», sagt der gelernte Flachmaler von sich selbst.

    Skizzenbücher begleiten das plastische und installative Schaffen Ueli Bergers; detailliert hält er in Zeichnungen, Fotografien und Notizen den Entwicklungsprozess – Thematik, Material und Ausführung – seiner räumlichen Arbeiten fest. Eine besondere Hervorhebung im zeichnerischen Werk Bergers verdient die Serie Mikrofotografien (1996–2004), fotografische Vergrösserungen von Blei- und Farbstiftzeichnungen von kurzen Strichen, Kreisen, Ovalen sowie kalligrafischen Figuren. So werden aus Millimeterstrichen meterlange «Balken», aus kleinen Punkten monumentale «Krater». Ausgangspunkt für diese Serie war das Restauratorenmikroskop seiner Arbeitskollegen an der Schule für Gestaltung, Bern, wo Berger als Dozent tätig war. Die Ausstellung Alles in Allem. Arbeiten auf Papier 1967-2007 im Kunstmuseum Bern hat diesen wichtigen, aber zuvor wenig beachteten Aspekt von Bergers Schaffen vorgestellt.

    Werke: Aarau, Kantonsspital, Kugel – Schatten – Volumen, 1992; Kunstmuseum Bern; Bern, Bahnhofplatz, Hommage an das Milchgässli, 1982; Bern, Die Mobiliar, Grosser Chribel, 1985–86; Bern, Psychiatrische Klinik Waldau, Rückgrat, 1986; Bern, Staatskanzlei, Raumellipse, 1993–95; Biel, Centre PasquArt; Biel, Deutsches Gymnasium, Jura, 1979–1980; Luzern, Verkehrshaus der Schweiz, Ring, 1989–1996; Neuenburg, Musée d’art et d’histoire; Pfäffikon (SZ), Seedamm-Kulturzentrum; Rapperswil, Kunst(Zeug)Haus, Sammlung Peter und Elisabeth Bosshard; Risch-Rotkreuz, Oberstufenschulhaus, Boot, 1988–1991; Thun, Sekundarschulhaus Progymatte, Umkehrtreppe, 1972–1989; Zollikon, Stiftung Sammlung Dr. Hans König, Empfänger, 1988.

    Andreas Meier, 1998, aktualisiert 2011

    Quelle: Sikart















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