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Ralf Hübner drums PERLBOOT Jazz CD

Angebot beendet | 14. Juli 2018, 14:06

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Beschreibung

Ralf Hübner drums PERLBOOT Jazz CD

Rainer Brüninghaus p Christof Lauer ss Thomas Heidepriem b

L+R Records CDLR 40023            1987 / EU

Contemporary Jazz , Blues : ' Schweigen? ' !!

CD wie neu !!

Porto CHF 1,50 Sammellieferung spart Porto!!

2 CD 2,00 3 CD 3,00 4 Cd 4,00 5 CD 5,00

6 CD 6,00 7 CD 7,00 ab 8 CD bis ....... maximal 8,00

Der Schlagzeuger Ralf R. Hübner bewegt sich auf seinem 1987 erschienenen Album "Perlboot" äußerst geschickt im Grenzbereich zu auch für Nicht-Jazz-Fans akzeptablen Klängen. Hübner, Jahrgang 1939, hat mit Größen der deutschen Jazz-Szene wie Albert Mangelsdorff und Manfred Schoof zusammengespielt. Auf den sieben selbstverfassten Titeln von "Perlboot" webt der Drummer an einem entspannten Klangteppich, der zum Tagträumen einlädt. Hübner stehen dabei Rainer Brüninghaus (pno.; synth.), Christof Lauer (soprano-sax; tenor-sax) und Thomas Heidepriem (bass) zur Seite. Insbesondere Brüninghaus bekommt auf dem Album viel Gelegenheit, als Solist zu glänzen. Von allen Nummern am zugänglichsten ist "Hellendrunk". Melodisch, ja verspielt kommt dieser Track daher. Federleicht und zum Tagträumen anregend agiert das Quartett auf "Schachtelhalm". "Schweigen?" zeichnet sich durch die perlenden Piano-Kaskaden Brüninghaus' aus. Auch auf "Silberstreich" steht der Tasten-Künstler im Vordergrund. Hübner selbst - dies fällt wohltuend auf - spielt sich nirgendwo in den Vordergrund. Sein ausgefeiltes Schlagzeug-Spiel stellt er selbstlos in den Dienst der Ensemble-Leistung. Dies gilt übrigens genauso für den virtuosen Saxophonisten Lauer und den routinierten Bassisten Heidepriem. Bei dem mit einem Bass-Solo aufwartenden "Landschaft" meint man tatsächlich, eine verregnete Landschaft am geistigen Auge vorüber ziehen zu sehen.  Moderne Jazzmusik muss nicht immer nur für eingefleischte Jazz-Fans goutierbar sein. Ralf R. Hübners "Perlboot" stellt dies einprägsam unter Beweis.

Ralf-Rainer Hübner (* 3. Mai 1939 in Berlin) ist ein deutscher Jazz-Schlagzeuger und -Komponist, der in Glashütten im Taunus lebt.

Hübner studierte von 1958 bis 1962 an der Hochschule der Künste in Berlin; er trat während dieser Zeit mit der SFB-Combo und Musikern wie Benny Bailey und Nathan Davis auf. Ab 1961 spielte er im Albert-Mangelsdorff-Quintett und -Quartett und entwickelte sich neben Klaus Weiss und Joe Nay zu einem der wichtigsten deutschen Jazz-Drummer. Ab 1972 gehörte er mit Bob Degen, Heinz Sauer, Günter Kronberg und Günter Lenz zur Gruppe Voices, sowie ab 1976 zum Quintett von Manfred Schoof. Daneben spielte er bei Eberhard Weber und bei Michel Pilz, später bei Fritz Hartschuh. Derzeit tritt er häufig mit Lauer, dem Pianisten Vladislav Sendecki und Vitold Rek auf. Von 1961 bis Mitte 2010 war er zudem Mitglied des hr-Jazzensembles.

Im Jahr 2001 erhielt er den Hessischen Jazzpreis.

Christof Lauer (* 25. Mai 1953 in Melsungen, Hessen) ist ein deutscher Jazzmusiker (Tenorsaxophon, Komposition). Er wurde u. a. mit den SWF-Jazzpreis (1986) und dem Jazzpreis des Landes Hessen (2005) ausgezeichnet und gehört zu den wichtigen europäischen Jazz-Saxophonisten.

Lauer stammt aus einer Pfarrersfamilie, erlernte im Alter von sechs Jahren das Klavierspiel und bekam in seiner Kindheit auch Cello-Unterricht. Dieses Instrument studierte er schließlich am Hoch'schen Konservatorium in Frankfurt am Main. 1971 wechselte Lauer zum Tenorsaxophon und studierte von 1972 bis 1974 im Jazzstudiengang an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Graz bei Dieter Glawischnig. Anschließend war er Mitglied im Erich Kleinschuster Sextett.

Im Jahr 1978 kehrte Christof Lauer nach Frankfurt zurück, wurde 1979 Mitglied des „Jazz-Ensembles des Hessischen Rundfunks“ und nahm auch in der Gruppe Voices mit Heinz Sauer, Bob Degenund Ralf Hübner Günter Kronbergs Platz ein. 1993 ging Lauer als Solist in die NDR Bigband, 1994 wurde er Mitglied des United Jazz and Rock Ensemble, in dem er den Platz von Charlie Marianoeinnahm. 1996 holte ihn Albert Mangelsdorff in sein Quintett.

Lauer wurde in seiner musikalischen Entwicklung nachhaltig vom Free Jazz und der Musik von John Coltrane beeinflusst. Weiterhin hatten Musikerpersönlichkeiten wie Stan Getz und Albert AylerEinfluss auf Lauer, der längst seine eigene musikalische Sprache gefunden hat. Seit 1990 veröffentlicht Lauer regelmäßig CDs unter eigenem Namen. Er spielte Alben mit Michel Godard und Marc Ducret ein, sowie mit Jens Thomas, Geir Lysne und anderen Künstlern.

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