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OTTO NEBEL (Deutschland/CH. 1892-1973)

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Beschreibung

OTTO NEBEL (Deutschland/CH. 1892-1973)

Sinngefüge, Linolschnitt auf Papier, 1973, signiert


Beschreibung: Die Beschreibung erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen, nutzen Sie die Gelegenheit einer vorhergehenden Besichtigung nach Terminabsprache.

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Künstler: Otto Nebel (Deutschland / Schweiz, 1892-1973).
Titel: Kunst übertrifft das Richtige um das Schöne.
Jahrgang: 1973.
Format: 500 x 350 mm.
Technik: Linolschnitt auf Papier.
Auflage: 120 Exemplare.
Bezeichnet: Signiert und datiert, typographisch betitelt.
Literatur: Vergleiche: Otto Nebel, Maler und Dichter «Zur Unzeit gegeigt...», herausgegeben von Therese Bhattacharya-Stettler, Steffan Biffiger, Bettina Braun, mit Beiträgen von Therese Bhattacharya-Stettler, Steffan Biffiger, Bettina Braun, Götz-Lothar Darsow, Dolores Denaro, Andreas Mauz, Anna M. Schafroth und Anja Schlegel, Kunstmuseum Bern, Otto Nebel-Stiftung, Bern, Kerber Verlag, Bielefeld 2012, ISBN 978-3-86678-695-0
Anmerkung: Die Galerie Schindler verlegte die Kassette "Zehn späte Sinngefüge" aus welcher dieses Blatt stammt. 100 Exemplare kamen in den Handel, welche jemeils im Impressum signiert und nummeriert waren, von den restlichen signierte Nebel einige Blätter für sein nähres Umfeld. Wir können ihnen hier eine dieser Raritäten anbieten.
Zustand: Minimalste Gebrauchsspuren.
Provenienz: Privatsammlung, Bern.
Zum Künstler und Werk: Otto Nebel (* 25. Dezember 1892 in Berlin; † 12. September 1973 in Bern) war ein deutscher Maler, Dichter und Schauspieler. Otto Nebel begann seine berufliche Laufbahn 1909 in Berlin im Hochbaufach. Bis 1914 genoss Nebel am Lessingtheater in Berlin Schauspielunterricht durch Rudolf Bluemner und Friedrich Kayssler. Gerade als er sein Debüt am Stadttheater in Hagen geben wollte, brach der Erste Weltkrieg aus. Nebel verbrachte die Kriegsjahre an den deutschen Fronten im Westen wie im Osten. Ab 1918 entstand in 14 monatiger Kriegsgefangenschaft im englischen Colsterdale ZUGINSFELD, die expressionistische Dichtung zur Ächtung des Krieges. 1919 konnte er nach Berlin zurückkehren, befreundete sich mit Wassily Kandinsky, Paul Klee, Georg Muche und deren bildenden und dichterischen Kunst und lebte dort als Maler und Schriftsteller. In dieser Zeit schloss er sich dem Kreis um den Schriftsteller Herwarth Walden und seiner Ehefrau Nell Walden an. Sie waren es auch, die ihn zur Mitarbeit an der Galerie und der Kunstschule Der Sturm veranlassten. 1923 gründete Nebel dann in Berlin zusammen mit Hilla von Rebay und Rudolf Bauer die Künstlergruppe Der Krater. Während dieser Zeit gewann auch die Zeitschrift Der Sturm Nebel als Mitarbeiter. 1924 heiratete Nebel Hildegard Heitmeyer, die er am Bauhaus in Weimar kennengelernt hatte. Sie war dort die Assistentin der Dozentin für praktische Harmonielehre Gertrud Grunow. Bis 1925 hielt er sich in Weimar auf, schrieb, malte und war als Schauspieler tätig. Als seine Werke ab 1933 durch die Nationalsozialisten als Entartete Kunst verunglimpft wurden, emigrierte er in die Schweiz. Er ließ sich erst in Muntelier, später dann in Bern nieder. Durch die Bemühungen Kandinskys bekam Nebel in den Jahren 1936 bis 1951 eine Art Stipendium von der Guggenheim Foundation zur Unterstützung. In den Jahren 1937 bis 1938 hielt sich Nebel in Italien auf, doch der Zweite Weltkrieg zwang ihn wieder in die Schweiz. Nebel beschäftigte sich im Exil immer stärker mit der Mystik und durch das Werk von Emanuel Swedenborg trat Nebel 1942 in die Neue Kirche ein. In den Jahren 1951 bis 1955 verdiente sich Nebel seinen Lebensunterhalt als Schauspieler an den Berner Kammerspielen (heute Atelier-Theater) und 1952 wird ihm wegen Untadeligkeit das Bürgerrecht von Bern verliehen. Mit 70 Jahren unternahm Nebel 1962 eine größere Reise nach Griechenland und den Nahen Osten. Die künstlerische Aufarbeitung dieser Reise beschäftigte Nebel bis an sein Lebensende. 1965 verlieh die Bundesrepublik Deutschland Otto Nebel das Große Bundesverdienstkreuz. 1969 schenkte Nebel ca. 200 Bilder dem Kunstmuseum Bern. Nebel ist im vollen Sinn der Bedeutung als Denker, Dichter sowie als Maler und Grafiker anzusprechen, dessen gesamtes Schaffen als ein konzeptuelles Gesamtkunstwerk bislang der Öffentlichkeit noch unbekannt ist. Im Alter von 81 Jahren starb Otto Nebel am 15. September 1973 in Bern. Sein Nachlass wird von der dortigen Otto-Nebel-Stiftung betreut. (Quelle: Wikipedia)


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