Otto Dix
"Akte"
Zink- oder Strichätzung nach der Federzeichnung von 1923
Abbildung/Format: ca. 15 cm x 18 cm
Blatt/Format: 22,5 cm x 30 cm
Passepartout/Format: 30 cm x 40 cm
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Otto Dix (02.12.1891–25.07.1969) war einer der bedeutendsten deutschen Maler und Grafiker des 20. Jahrhunderts. Er gilt als einer der führenden Künstler der Neuen Sachlichkeit. Dix wurde 1891 in der Gemeinde Untermhaus geboren. Otto Dix, der sich selbst immer als Arbeiterkind sah, wuchs in zwar einfachen, jedoch nicht mittellosen und keineswegs ungebildeten Verhältnissen auf. Dix absolvierte von 1906–1909 eine Lehre bei dem Dekorationsmaler Carl Senff. Der Künstler studierte nach seiner Lehre an der Kunstgewerbeschule und der Akademie in Dresden. Ab 1915 diente Otto Dix während des Ersten Weltkrieges in der deutschen Armee. Die Geschehnisse des Krieges hatten einen tiefgründigen Einfluss auf das restliche Werk des Künstlers. Nach dem Ersten Weltkrieg studierte er an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden und wird Gründungsmitglied der Dresdener Sezession. Sein Werk wurde deutlich vom Expressionismus und dem Dadaismus beeinflusst. Dix Bilder beschreiben die Wahrheit des Krieges und waren deshalb ein Problem für die Regierung. Zur Zeit des Nationalsozialismus wurden Dix Werke als Entartete Kunst bezeichnet und Dix wird als Professor an der Dresdener Akademie entlassen. Das Leben des Künstlers nach dem Krieg bestand hauptsächlich aus der Malerei von Gemälden, die sich mit Allegorien aus der Religion und dem Leid der Nachkriegszeit beschäftigten. Diese Bilder wurden durch ihren Realismus berühmt. Seit 1936 lebte er in Hemmenhofen am Bodensee. Er starb am 25.07.1969 in Singen.
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