Sie bieten auf ein neues Alphorn der Spitzenklasse!
100 % Schweizer Fabrikat
Nach Schweizer Tradition und Mensur gefertigt!
Marke: Kollegger , Stimmung: Ges/Fis (Schweizer Standard-Stimmung), 3-teilig, Goldeloxierte Verbindungshülsen mit O-Ringen. Hergestellt in Alvaneu-Dorf (Graubünden) aus feinjährigem Bündner Fichten-Mondholz = Bestes Klangholz (in der Winterzeit an bestimmten Tagen, kurz vor Neumond gefälltes Holz aus unserer Region, gewachsen an schattiger Hanglage auf über 1500 M.ü.M. aus 300- bis 400-jährigen Bergfichten).
Garnitur aus Nussbaumholz. Sehr saubere Verarbeitung! Leichte Ansprache (besonders auch in hohen Lagen). Exakte Stimmung. Wunderbarer, weicher und voller Ton. Exklusive Mundstück aus Oliven- oder Rosenholz (Grösse nach Wunsch) aus eigener Produktion, Durchziehwischer-Set, Ersatz O-Ringe und Hülsenfett.
5 Jahre Garantie. Miete pro Monat = Fr. 95.- (mit Anrechnung). Gratis-Schnupperlektion!
Wir empfehlen Ihnen, das Instrument vor dem Bieten anzublasen.
Muss in Davos / GR abgeholt werden.
Zur gefl. Beachtung:
- Unsere Schallbecher bestehen traditionsgemäss aus 2 Teilen (linkes und rechtes Herzbrett eines Stammes) mit beidseitig symetrischen Jahrringen.
- Bei einigen Fabrikaten (bes. bei ausländischen Modellen) welche auf dem Markt als 'Spitzenklasse' angepriesen werden, wird der Becherteil aus 4 oder sogar aus 6 Teilen verleimt! Auch fehlt bei diesen meist der traditionelle und arbeitsaufwändige Zwischenring beim Becher und als Abschluss der Umwicklung.
- Vergleichen Sie weiter den Schnittwinkel des Bechers, die Bechergrösse, die Kontur des Abschlussringes, die Wandstärke verteilt über das ganze Instrument sowie die Leimfugen (Stumpf/Nut/Feder/Fase/Kamm).
- Fragen Sie den Hersteller an welcher Stelle und wie der Becher verleimt wurde: direkt bei der Biegung (=einfachere Fertigung), weiter hinten oder weiter oben / stumpf oder mit einer Überplattung.
- Vergewissern Sie sich auch in welcher Höhenlage das Holz gewachsen ist (= Feinjährigkeit) und ob das Holz beim richtigen Mondstand, ausschliesslich in der Winterzeit geschlagen wurde. usw.
Die Werkstätte Kollegger steht in ständiger Verbindung mit namhaften Musikern, Musiklehrern und Musikpädagogen um für Sie, mit handwerklicher Instrumentenbaukunst und modernsten Technologien, ein Produkt von höchster Qualität zu fertigen. Eine wichtige Stütze bei dieser Alphorn-Produktion bilden unsere langjährigen, treuen und handwerklich präzisen Instrumentenbauer: Werner Platz, Miro Jahoda und Curdin Stecher.
Die Meinung einiger begeisterten Bläser:
- Ein handwerklich sauber verarbeitetes Alphorn von hervorragender Tonqualität, Tonreinheit, Klangfülle und Resonanz in allen Lagen, verbunden mit einer äusserst leichten Ansprache und einer exakten Intonation. Adolf Fischer, Alphornlehrer, Davos
- Eines der besten Alphörner die momentan in der Schweiz hergestellt werden! Franz Schüssele, Alphorn-Virtuose Komponist & Verleger, Deutschland.
Musik ist das „halbe Leben“ von Beat Kollegger (1960)
Geboren und aufgewachsen in St.Moritz erwarb er sich anfänglich in der Engadiner Lehrwerkstatt das eidg. Fähigkeitszeugnis als Schreiner, besuchte anschliessend während drei Jahren die Meisterkurse auf dem Bürgenstock und holte sich dann bei Hohner in Trossingen/D (Handzuginstrumente) und in der Instrumentenmacherschule in Zimmerwald (Blasinstrumente) das nötige Rüstzeug als Musikinstrumentenbauer/ Reparateur. Nebst dieser beruflichen Tätigkeit zog es ihn nach Zürich an die Musikakademie, wo er sich zum Blasorchesterdirigenten ausbilden liess. Nebenbei machte er das Diplom als Chorleiter und begann selber Stücke für Blasorchester zu komponieren. Er erteilte Musikunterricht, leitete fünf Jahre lang den Musikverein Innerdomleschg und war von 1991 bis 1997 Dirigent der Musikgesellschaft Davos. Er amtete als Experte am Eidg. Jungmusikanten-Treffen in Zug und am Eidgenössischen Volksmusikfest 2011 in Chur war er im OK als Mitglied und Ressortleiter tätig.
Beat Kollegger ist Mitbegründer der Huusmusig Kollegger, die im letzten Jahr das 50-jährige Bühnenjubiläum feiern konnte. Er spielt selber seit 45 Jahren Alphorn als Solist oder im Duett mit seinem Bruder Thomas und war einer der Gründer der ehemaligen Engadiner-Alphorngruppe in St.Moritz. Schon in der Lehre packte ihn die Leidenschaft für konstruktive und klangliche Perfektion, so baute er bereits im Jahre 1978 sein erstes Alphorn, sowie auch weitere Instrumente.
Bald habe ihn eine Frage beschäftigt, die ihn fortan nie mehr ruhen liess: „Warum“, habe er sich gewundert, „können wir Heutigen trotz besserer Maschinen und Messgeräte keine derart einzigartigen Instrumente mehr bauen, wie das früheren Generationen gelang?“ Der damals erst 19-jährige Lehrling beschloss, es seinen legendären Vorbildern im Instrumentenbau einmal gleichzutun. Die Suche nach der absoluten Perfektion lässt ihn bis heute nicht mehr los! Beat Kollegger arbeitet momentan an einer Publikation über den Schweizer Instrumentenbau.