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Michael de Montaigne, Tagebuch der Reise nach Italien über die Schweiz und Deutschland von 1580 bis 1581. Michel de Montaigne


Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2002, 434 Seiten, 894g, Gebunden Leinengewebe,


Michel de Montaigne wurde 1533 auf Schloss Montaigne im Perigord geboren. Der Sohn einer reichen und spät geadelten Kaufmannsfamilie erhielt eine Erziehung, die sich ganz an humanistischen Prinzipien orientierte. Nach dem Studium der Rechte wurde Montaigne Parlamentsrat in Bordeaux. Hier traf er das junge Genie Etienne de la Boetie, dessen Denken sein Leben nachhaltig beeinflusste. Dem früh verstorbenen Freund widmete er sein Lebenswerk, die Essais. Nach dem Tod seines Vaters 1571 zog sich Montaigne aus dem Trubel der Welt auf sein Schloss zurück. Im mit gut tausend Büchern ausgestatteten Bibliotheksturm des Schlosses nahm er die Arbeit an seinen Essais auf, die als Versuch einer Selbstfindung begannen und zu einer monumentalen Reflexion über den Menschen schlechthin wurden. Nachdem er die ersten beiden Bände verfasst hatte, reiste Montaigne 1580 - 81 durch Frankreich, die Schweiz, Deutschland und Italien. Er starb 1592.


Michel de Montaigne

Michel de Montaigne wurde 1533 auf Schloss Montaigne im Perigord geboren. Der Sohn einer reichen und spät geadelten Kaufmannsfamilie erhielt eine Erziehung, die sich ganz an humanistischen Prinzipien orientierte. Nach dem Studium der Rechte wurde Montaigne Parlamentsrat in Bordeaux. Hier traf er das junge Genie Etienne de la Boetie, dessen Denken sein Leben nachhaltig beeinflusste. Dem früh verstorbenen Freund widmete er sein Lebenswerk, die Essais. Nach dem Tod seines Vaters 1571 zog sich Montaigne aus dem Trubel der Welt auf sein Schloss zurück. Im mit gut tausend Büchern ausgestatteten Bibliotheksturm des Schlosses nahm er die Arbeit an seinen Essais auf, die als Versuch einer Selbstfindung begannen und zu einer monumentalen Reflexion über den Menschen schlechthin wurden. Nachdem er die ersten beiden Bände verfasst hatte, reiste Montaigne 1580 - 81 durch Frankreich, die Schweiz, Deutschland und Italien. Er starb 1592.


KLAPPENTEXT

Übersetzt, herausgegeben und mit einem Essay von Hans Stilett. Neun Jahre lang saß Michel de Montaigne in seinem berühmten Turm und schrieb an den Essais - kaum waren sie 1580 erschienen, da machte er sich auf zu einer großen Reise in die Schweiz, Deutschland und Italien. Und auch dabei hatte der knorrige Eigenbrödler seine Eigenheiten. Was er am meisten hasste, war, durch irgendein ortsunübliches Verhalten auffällig zu werden - und so passte er sich den jeweiligen Sitten an. Er spart sich weitläufige Berichte über die gewöhnlichen Sehenswürdigkeiten und beäugt mit der ihm eigenen Unvoreingenommenheit die täglichen Sitten und Gebräuche der fremden Kulturen, wägt Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Lebensweisen ab. Berichte über Hermaphroditen, über Ehen zwischen Lesben und Schwulen oder über die von den Schweizern beklagte allgemeine Sittenverderbnis findet er ebenso spannend, wie ihn die Koch- oder Tischsitten in Süddeutschland faszinieren. Er gibt öffentliche Bälle und stiftet Preise für die besten Tänzerinnen, in Venedig und Florenz studiert er eingehend die Bordelle, er erlebt Hinrichtungen und Teufelsaustreibungen und beobachtet ein jüdisches Beschneidungsritual.


Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 09.10.2002

Heinz Schlaffer hat die Lektüre der Bäderreise von Montaigne durch Italien, Deutschland und die Schweiz Ende des 16. Jahrhunderts nicht als "reines Vergnügen" genossen. Zwar hat er in dem Tagebuch, das sich kaum mit Kunst und dafür umso mehr mit den körperlichen Gebrechen des Schreibenden und mit den Kuriositäten, Sitten und Gegebenheiten der bereisten Länder beschäftigt, allerlei interessante Eintragungen gefunden. Auch ist er von den Beobachtungen des französischen Schriftstellers beeindruckt, die die Tugenden des wahren Reisenden, nämlich "Aufmerksamkeit und Gelassenheit" demonstrierten. Doch sind diese interessanten Bemerkungen zwischen eher ermüdenden Beschreibungen der Reisebewegung verstreut, beklagt sich der Rezensent. Dass der Verlag diese "trockenen Passagen" durch eine übertrieben prächtige Aufmachung vergessen machen will, findet Schlaffer genauso unangemessen wie das euphorische Nachwort des Übersetzers. Die Übersetzung kritisiert er zudem als allzu "flott" und unpassend neudeutsch, wofür er einige sprechende Beispiele anbringt.

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1252338942

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