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JOSEF GNÄDINGER (Schweiz, 1919-2000)

9 Std 36 Min | 13. Nov. 2019, 19:49

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JOSEF GNÄDINGER (Schweiz, 1919-2000)

Komposition, Holzschnitt auf Papier, um 1975, sign. & numm.


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  • Künstler: Josef Gnädinger (Schweiz, 1919-2000).
  • Titel: Ohne Titel.
  • Jahrgang: Um 1975.
  • Format: 230 x 230 mm.
  • Technik: Holzschnitt auf Papier.
  • Bezeichnet: Signiert und nummeriert.
  • Auflagehöhe: 253 Exemplare.
  • Literatur: ---
  • Anmerkung: ---
  • Zustand: Knittrig u.l.
  • Provenienz: Privatsammlung, Schweiz.
  • Zu Künstler und Werk: Josef Gnädinger wuchs als Sohn einer Kleinbauernfamilie im Haus Zum Kranz in Ramsen auf. Sein Vater, der bei der Wasserversorgung und Elektrifizierung des Dorfes mitgearbeitet hatte, betätigte sich auch als Handwerker. Anregungen erhielt Josef Gnädinger in Ramsen durch den Künstler Albin Schweri. Vorbild war ihm anfänglich der Maler Hermann Knecht, den er in dessen Atelier in Stein am Rhein besuchte. Die äusseren Umstände zwangen ihn jedoch zur Ausbildung zum Landwirt und zur Bewirtschaftung des elterlichen Hofes. Wann immer er konnte, malte und zeichnete er. Angeregt durch Museumsbesuche und Lektüre, schulte er sich autodidaktisch. Erfolgreich als Künstler konnte er sich 1961–62 in seinem Baumgarten einen geräumigen Atelierbau erstellen lassen. 1963 wurde er mit dem Georg Fischer-Kunstpreis, Schaffhausen, ausgezeichnet. Von 1965 bis 1982 lebte er als Entwicklungshelfer im Savannendorf Bombouaka in Togo, Afrika. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz widmet er sich ausschliesslich seiner künstlerischen Tätigkeit. Mit Einzelausstellungen, 1960, 1974, 1994 und erneut 2014 würdigte das Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen sein Schaffen.

    Neben Impulsen durch Künstler der Region und des deutschen Expressionismus verarbeitet Gnädinger verschiedene Richtungen der Kunst des 20. Jahrhunderts. Als moderner Künstler nimmt er sich die Freiheit, ohne Stildiktat Farbigkeit und Malduktus der Thematik anzupassen. Schon die frühen Werke der 1940er-Jahre lassen eine unkonventionelle Sicht auf die Familie, auf Ramsen und die Stadt Singen erkennen. Künstlerisch bewältigt er auch die Ereignisse im Grenzdorf während des Zweiten Weltkrieges. Wichtiges Ausdrucksmittel ist der Holzschnitt, den er für die religiösen Themen bevorzugt. Mit dem Aufenthalt in Afrika beginnt eine zweite Schaffensphase, die den Durchbruch zu kräftiger Farbigkeit und heftigem, freiem Mal- und Zeichenduktus bringt. Zurück in Ramsen, ist sein Blick auf die vertraute Umgebung neu, intensiv, frisch und direkt.

    Primär malt Gnädinger stets seine Umwelt, die Landschaft mit Menschen, Pflanzen und Tieren. Aber er betrachtet auch sich selbst – an den Selbstbildnissen lässt sich seine stilistische Entwicklung ebenso verfolgen wie die Wandlung seines Selbstverständnisses als Künstler. Natur ist bei ihm Bewegung; in ihr verwurzelt sieht er sich als Teil eines grösseren, umfassenderen Ganzen. Trotz seiner tiefen Naturverbundenheit tritt die Wiedererkennbarkeit des Dargestellten tritt zugunsten von Emotion und Expression zurück. Reduktion bedeutet ihm Konzentration auf Gehalt und Wesen des Dargestellten, wie etwa in der prallen orangeroten Form eines Kürbis (1990) die ganze Farbenpracht und fruchtbare Sinnlichkeit des Herbstes ausgedrückt ist. Bäume und Wälder ziehen sich leitmotivisch durch Gnädingers Werk, gesehen aus unterschiedlichster Perspektive, als Lebensmetaphern, in denen sich Geborgenheit und Sehnsucht begegnen. Das Charakteristische des Baumes – verschlungene Äste und gefurchte Rinde, afrikanischer Baobab oder Ramser Schüppeleiche – tritt in den spontanen Zeichnungen als seismografisch festgehaltene Gefühlsstruktur zutage.

    Werke: Ramsen, Aula, Wandbild, 1971; Schaffhausen, Museum zu Allerheiligen; Stein am Rhein, Schaffhauser Kantonalbank, Schalterhalle, Winterbaum , 1984–85.

    Frank Nievergelt, 1998, aktualisiert 2014 (-> Quelle: Sikart)

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