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HERMANN ALFRED SIGG (Schweiz, *1924)

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HERMANN ALFRED SIGG (Schweiz, *1924)

Winterlandschaft, Lithographie auf Papier, 1961, sign. & nr.


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  • Künstler: Hermann Alfred Sigg (Schweiz, *1924).
  • Titel: Ohne Titel.
  • Jahrgang: 1961.
  • Format: 495 x 387 mm.
  • Technik: Lithographie auf Papier.
  • Bezeichnet: Signiert, nummeriert und datiert.
  • Auflagehöhe: 200 Eemplare.
  • Literatur: ---
  • Anmerkung: ---
  • Zustand: Ordentlich.
  • Provenienz: Privatsammlung, Chur.
  • Zu Künstler und Werk: H. A. Sigg verbringt seine Jugendzeit auf dem elterlichen Bauernhof in Oberhasli. 1944–47 Studien an der Kunstgewerbeschule Zürich bei Johannes Itten, Heinrich Müller, Ernst Georg Rüegg, Carl Fischer, Otto Morach und Ernst Gubler. An der Académie André Lhote in Paris macht er die Bekanntschaft von Hilda Jörger (Heirat 1949). Er verdient seinen Lebensunterhalt als Grafiker, Zeichenlehrer und Bühnenbildner. 1949 Conrad Ferdinand Meyer-Preis. Nach 1950 regelmässige Studienreisen in den Süden. 1953 erste Preise für die künstlerische Gestaltung des Kantonsspitals Schaffhausen. Von da an widmet sich Sigg ausschliesslich der Malerei. 1956 zahlreiche Wandmalereien und besonders Glasfenster für Schulen, Spitäler und Sakralbauten. Freundschaftliche Kontakte zu bedeutenden Kunstsammlern bringen Sigg auch eine Reihe von privaten Aufträgen. 1956 Geburt des Sohnes Daniel. 1965 erhält Sigg die Goldmedaille der Schweizer Sportjournalisten. Nach 1968 zahlreiche Studienreisen nach Indien, Thailand, Burma, Sri Lanka, Java, Bali, Kambodscha, Hongkong sowie Taiwan und China. Der Anblick der Erde aus dem Flugzeug führt Sigg zu einer neuen künstlerischen Sicht. Er wendet sich auch anderen Motiven zu: Flussbilder und Tempelfiguren. Nach 1993 erstmals auch Skulpturen. H. A. Sigg lebt in Oberhasli. In der Kunst von H. A. Sigg kommt der Landschaft eine zentrale Position zu, obschon er als Porträtist, Grafiker und Gestalter von Glasfenstern einen bedeutenden Ruf errungen hat. Nach seiner Ausbildung in Zürich und Paris entstehen zunächst Figurenbilder und Landschaften mit kubistischem Einschlag, die sich – wenn auch oft modifiziert zu allegorischen und religiösen Themen – noch lange in seinen Wandbildern und Glasmalereien verfolgen lassen. Unter dem Einfluss Pierre Bonnards entwickelt Sigg in seiner Ölmalerei eine eigene differenzierte Palette aus behutsam nuancierten, vielfach gebrochenen Rostrot, Braun, Gelb und Grau, deren Wirkung an Pastelltöne erinnert, sowie aus einem oft intensiven, dunkel leuchtenden Nachtblau. In den frühen Jahren stehen die Motive Pferderennen, Tierherden und Vogelschwärme im Vordergrund. Nach 1960 herrschen vegetabile und landschaftliche Formen mit teilweise tachistischen Effekten vor. Siggs Landschaftsbild hält trotz weit getriebener Abstraktion am Erkennbaren fest, strebt aber zunehmend eine «Peinture pure» (Eduard Hüttinger) an. Das vielfältige Erlebnis Ostasiens führt zu einer grundlegenden Neuorientierung: Es entstehen Gemäldegruppen mit Tempeln, Buddhas und anderen Götterfiguren. Zu einem neuen Bildtyp führt den Künstler der Blick aus dem Flugzeug-Cockpit: Flüsse, Himmel und Meer stehen fortan im Zentrum. Die Wahrnehmung der Flussläufe, ihre Schleifen- und Kurvensysteme, bald ausgetrocknet, bald Wasser führend, stehen am Beginn einer neuen Bildsprache. Die Motive sind aber geografisch nicht festlegbar; über das individuell Einmalige triumphiert das namenlos Allgemeine. Anstelle von Öl- verwendet Sigg Acrylfarbe, die er trocken und matt aufträgt. Seine Bilder erhalten eine souveräne Gelassenheit, etwas Meditatives, Gesammeltes, und entwickeln sich zum grossen meditativ-philosophischen Zyklus Im Reich der Mitte (ab 1994). 1994 beginnt Sigg Holzskulpturen zu schaffen. Die streng gegliederten, ungegenständlichen Skulpturen führen die reduktive Bildsprache seiner «Meditationsbilder» mit anderen Mitteln weiter. Die in dunklen Farben bemalten, abgestuften «kubistischen» Formen wecken Assoziationen an buddhistische Tempelanlagen. Roy Oppenheim, 1998 (Quelle: Sikart)

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