George Grosz "Schäferstündchen"


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George Grosz

 

 

"Schäferstündchen"

 

 

Erschienen zu dem Werk "Ecce Homo"


Lithographie oder Offsetlithographie

 


 

 

Abbildung/Format: ca. 20 cm x 28 cm

 

Blatt/Format: 24,5 cm x 32 cm

 

Passepartout/Format: 30 cm x 40 cm

 

 

 

 

Die Grafik sowie das Papier sind in einem guten Zustand

(ein kleiner Knick links oben, siehe Foto!)

 

 

 

 

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George Grosz (* 26.Juli 1893 als Georg Ehrenfried Groß in Berlin; † 6. Juli 1959 in Berlin) war ein deutsch-US-amerikanischer Maler, Grafiker, Karikaturist und Kriegsgegner. George Grosz' sozial- und gesellschaftskritische Gemälde und Zeichnungen des Verismus, die überwiegend in den 1920er Jahren entstanden sind, werden der Neuen Sachlichkeit zugerechnet. Diese Arbeiten zeichnen sich durch zum Teil drastische und provokative Darstellungen und häufig durch politische Aussagen aus. Typische Sujets sind die Großstadt, ihre Abseitigkeiten (Mord, Perversion, Gewalt) sowie die Klassengegensätze, die sich in ihr zeigen. In seinen Werken, oft Karikaturen, verspottet er die herrschenden Kreise der Weimarer Republik, greift soziale Gegensätze auf und kritisiert insbesondere Wirtschaft, Politik, Militär und Klerus. Er war Mitbegründer der Berliner Dada-Szene. Im Laufe des Ersten Weltkriegs hatte sich der Dadaismus in ganz Europa ausgebreitet. Überall protestierten Künstler durch gezielte Provokationen und vermeintliche Unlogik gegen den Krieg und das obrigkeitsstaatlich denkende Bürger- und Künstlertum. Der Kriegsbegeisterung stellten sie pazifistische Positionen gegenüber und führten die bisher geltenden bürgerlichen Werte ins Absurde. 1919 wurde er unter dem Eindruck der Novemberrevolution Mitglied der KPD und der Novembergruppe und stellte seine Kunst in den Dienst des Proletariats: Künstler hätten die Aufgabe, sich am Kampf für die Freiheit zu beteiligen. Gegenüber seinen früh-dadaistischen Werken wandelte sich das Sujet von Kneipen-, Straßen- und Großstadtszenen zur bitterbösen Darstellung des politischen Gegners. In seinem zuerst 1921 veröffentlichten Aufsatz «Statt einer Biographie» setzt sich Grosz kritisch mit dem zeitgenössischen Kunstbegriff und -betrieb auseinander. Die Kunst wird als „Banknotenfabrik“ und „Aktienmaschine“ für „ästhetische Fatzke“ in Abhängigkeit von der bürgerlichen Klasse bezeichnet. Im Juni 1938 wurde Grosz amerikanischer Staatsbürger. 1946 wurde seine Autobiografie A little yes, and a big no veröffentlicht, die erst 1955 mit dem Titel Ein kleines Ja und ein großes Nein auf Deutsch erschien. In diesem Buch wird seine tiefe Zerrissenheit deutlich; es ist im Ton einer halbironischen Bitterkeit geschrieben. Er bekennt sich nicht mehr unumwunden zu seinen frühen, politisch und kulturell aggressiven Arbeiten, sondern macht deutlich einen Schnitt zwischen den beiden Lebensabschnitten. Er selbst bezeichnete sein Spätwerk als eher künstlerisch, verglichen mit seinen frühen bekannten politischen Arbeiten, und bezog sich auf eine Rückkehr zu den alten Meistern. Er litt an Depressionen und neigte zunehmend dem Alkoholismus zu. Er kehrte 1959 auf Drängen seiner Frau Eva aus den USA nach Deutschland zurück. Nur wenige Wochen später starb er, fast 66 Jahre alt, am 6. Juli in seiner Geburtsstadt Berlin nach einem Treppensturz infolge von Trunkenheit.

 

 

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1210289622

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