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FERDINAND GEHR (Schweiz, 1896-1996)

16. Nov. 2019, 19:53

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FERDINAND GEHR (Schweiz, 1896-1996)

Winterwald, Holzschnitt auf Papier, 1957, signiert


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  • Künstler: Ferdinand Gehr (Schweiz, 1896-1996).
  • Titel: Winterwald.
  • Jahrgang: 1957.
  • Format: 200 x 155 mm.
  • Technik: Holzschnitt auf Papier.
  • Bezeichnet: Signiert und mit "Handdruck" bezeichnet.
  • Auflagehöhe: Unbekannt.
  • Literatur: WVZ der Holzschnitte, 1976, Nr. 36.
  • Anmerkung: ---
  • Zustand: Ordentlich.
  • Provenienz: Privatsammlung, Bern.
  • Zu Künstler und Werk: 1911 tritt Ferdinand Gehr, Sohn eines Handstickers, in die Schule des Industrie- und Gewerbemuseums St. Gallen ein. 1914–18 arbeitet er als Vergrösserer von Textilentwürfen im Stickereigeschäft Egli in Flawil. 1919 wird er Schüler von August Wanner an der Gewerbeschule St. Gallen für textiles Zeichnen. Er studiert 1922 die Bilder Emil Noldes in St. Gallen, 1922–23 die Freskotechnik in Florenz. 1925 malt er erste kleine Fresken. Den Winter 1923–24 verbringt er bei André Lhote in Paris; im Winter 1928–29 folgt eine Deutschlandreise. 1924 erstes eigenes Atelier in Niederglatt (SG), 1928 Atelier in Niederuzwil. 1934–37 entsteht eine Reihe bedeutender Fresken. 1937 empfängt er tiefe Eindrücke in Italien durch die Bilder von Duccio, Cimabue, Giotto, aber auch in den Etruskergräbern. Ab 1930 führt er zahlreiche Aufträge für Ausmalungen von Kirchen und Glasmalereien aus. 1938 Heirat mit Mathilde Mazenauer; das Ehepaar hat fünf Kinder. 1956 findet schliesslich die erste Gesamtausstellung in St. Gallen statt. Gehr ist zu dieser Zeit einer der meistbeschäftigten und umstrittensten Wandbildmaler der Schweiz. Gehr entwickelte 1927–28 ganz bewusst seinen Stil für die christlichen Themen, während er parallel dazu spätimpressionistische Landschaften und Porträts schuf, die den Einfluss von Paul Cézannes Realismus verraten. Die Beschäftigung mit Cézanne war auch für Gehrs religiöse Kunst von Bedeutung; im numinosen Realismus fand er eine wichtige Bestätigung für die Möglichkeit, das «Unbedingt-Wirkliche» (Paul Tillich, 1959) darzustellen. Die kompromisslose Konzentration auf die Grundfarben mochte Gehr geholfen haben, durch die Überwindung der Tradition des 19. Jahrhunderts die religiöse Malerei zu neuem Leben zu erwecken. Er entwickelte sie konsequent weiter im Sinne seiner Forderung nach farblicher und formaler Reduktion, ohne die figürlich gestalteten Bildinhalte aufzugeben. Er orientierte sich an Cézanne, Picasso, Jean Arp, der ihm zum Freund wurde, an den Kubisten und vor allem an Nolde und Henri Matisse. Und er sah sich als Zeitgenosse, wenn er seinen Dämonenfries von 1937 Hugo Ball widmete. Gehr war bis ins hohe Alter ein vielbeschäftigter Künstler. Seine Fresken, vor allem für katholische Sakralbauten, stiessen auch ausserhalb der Schweiz auf Interesse, so erhielt er 1974 den Auftrag für die Malereien im Trierer Dom. Die Theologische Fakultät der Universität Freiburg i. Ue. anerkannte 1970 mit einiger Verzögerung die Verdienste des Künstlers mit der Verleihung des Ehrendoktors. Diese Auszeichnung erstaunt um so mehr, als Gehr innerhalb der Kunstgeschichte nie zur Kenntnis genommen wurde; alle grossen Übersichtswerke zur schweizerischen Kunst verschweigen seinen Namen. ->Christoph Eggenberger, 1998 (Quelle: Sikart).


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