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DANIEL DE QUERVAIN (Schweiz, *1937)

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Beschreibung

DANIEL DE QUERVAIN (Schweiz, *1937)

Stille & Sturm, Radierung auf Papier, 1976, signiert & nr.


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Künstler: Daniel de Quervain (Schweiz, *1937).

Titel: Stille nach dem Sturm.

Jahrgang: 1976.

Format: 500 x 705 mm.

Technik: Radierung auf Bütte.

Bezeichnet: Signiert, datiert, betitelt und nummeriert.

Auflagehöhe: 75 Exemplare.

Literatur: ---

Anmerkung: ---

Zustand: Ordentlich.

Provenienz: Privatsammlung, Bern.










Zu Künstler und Werk: Daniel de Quervain wächst als Sohn des Musikwissenschaftlers und -kritikers Fritz de Quervain in Bern auf. 1953 Kunstgewerbeschule in Bern bei Eugen Jordi, der ihn in die Druckgrafik einführt, und bei Hans Schwarzenbach. 1954–58 Grafikerlehre bei Herbert Auchli. Intensive Beschäftigung mit Musik, Literatur und Theater. 1958–59 Bühnenbilder für das Berner Kellertheater Studio 20. 1959–1962 Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg, Malklasse Hermann Wilhelm. 1962 Rückkehr nach Bern, zunächst als Werbegrafiker tätig. Starker Eindruck durch Max Ernsts Kunst anlässlich der Ausstellung im Kunsthaus Zürich 1963. Ab 1963 freischaffender Künstler, seit 1964 entstehen vor allem Kaltnadelradierungen, 1969–1970 Lithografien. Interesse für expressionistische Kunst und Literatur. Aus politischer Überzeugung lehnt er 1969 das von Dow Chemical verliehene Frank Buchser-Stipendium ab. Ab 1964 Teilnahme an verschiedenen Gruppenausstellungen im In- und Ausland, darunter 1970 II. Biennale Internazionale della Grafica in Florenz (Preis der Fondazione Carmine), 1972 Grafikbiennale in Krakau. Einzelausstellungen im Kunstmuseum Bern (1988) und im Kunstverein Erlangen (2004).

De Quervain ist in erster Linie als Radierer bekannt geworden. Häufig bevorzugt er die Kaltnadel. In dieser spröden, nur wenige Abzüge erlaubenden Technik schafft er in kalligrafisch ondulierender Nadelführung neben einzelnen Porträts und Karikaturen zahlreiche skurril wirkende Vexierbilder mit Zügen menschlicher und tierischer Gesichter. De Quervains Vorgehen beruht dabei auf einer surrealistisch anmutenden Ecriture automatique. Die einzelnen Kleinformen verbinden sich im Laufe des Arbeitsprozesses zu beunruhigenden, inhaltlich aber kaum deutbaren, biomorphen Gesamtkörpern oder surrealen Landschaften. Auch an die Pop Art gemahnende Formelemente prägen die Arbeiten bis Ende der 1960er-Jahre. Den meist rein linear gehaltenen Blättern werden ab etwa 1970 – teils mit Hilfe eines Lineals schraffierte – Flächenelemente hinzugefügt. Das Interesse für die farbig-flächige Gestaltung äusserst sich auch in den selteneren Lithografien (Trilogie: Bernhard Valentins Traum , Stille vor dem Sturm und Abgang der Primadonna , alle 1969) sowie in Farbstift- und Filzstiftzeichnungen. Ohne eigentlich illustrierend zu sein, inspiriert de Quervain sich häufig, einzelne Blätter oder Blattfolgen schaffend, an Dichtung und Musik. In der Kalten Sophie (Kaltnadel, 1971) zeigt sich sein schwarzer Humor, während Werke mit Titeln wie Das Kapital (Kaltnadel, 1968), Berg in Verwesung (Kaltnadel, 1970 ), Erbliche Belastung (Kaltnadel, 1967) oder Helvetische Landschaft (Radierung, 1985) gesellschaftskritische Assoziationen wecken. Seit Mitte der 1970er-Jahre gesellt sich in de Quervains Œuvre zu diesen nicht selten bedrückend und pessimistisch wirkenden Themen allmählich auch eine unbeschwertere Fabulierlust. Sie findet ihren Ausdruck in heitereren Farben, Linien und in mit dem Zirkel gezogenen Kreisen.

In seinen jüngeren Werken experimentiert de Quervain stärker mit druckgrafischen Techniken und dem Format. Manche Drucke zeigen eine blockartige Anordnung aus vier Einzelplatten. In gewissen Werken ( Bei Nacht , Kaltnadel, 1997) entsteht ein dichtes Gewebe aus zahlreichen, mittels eines feinen elektrischen Bohrers in die Platte geritzten Linien. Hierbei bleibt die für de Quervain seit den 1960er-Jahren typische, sich nur wenig verändernde Bildsprache weiterhin erkennbar.

Werke: Kunstmuseum Bern; Bern, Burgerbibliothek; Zürich, Graphische Sammlung der ETH.

Sandi Paucic, 2006




(Quelle: Sikart)

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