Antikes Buch "Heimliche Sieger" von Adolf Vögtlin


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Gebraucht


Antikes Buch "Heimliche Sieger" von Adolf Vöglin, zwei Knabengeschichten.

Gedruckt in Fraunfeld und Leipzig bei Huber & Co.

Gebrauchsspuren vorhanden, altersbedingte Verfärbungen, gemäss Fotos.

Ein Stück Schweizer Literaturgeschichte für Sammler und Liebhaber.


Adolf Vögtlin, geboren 1861 in der Stadt Brugg im schweizerischen Kanton Aargau als Sohn eines Bäckers, machte eine Ausbildung zum Seidenfärber, bevor er in Genf, Basel und Strassburg die Fächer Romanistik, Germanistik sowie Kunstgeschichte und Philosophie studierte. Nach einem 18-monatigen Studienaufenthalt in England machte er 1886 seinen Doktor in Philosophie in Strassburg.[2] Später arbeitete er zunächst als Lehrer in Basel, Küsnacht und Zürich. Während seiner Tätigkeit am Lehrerseminar in Küsnacht, wo er 1901 bis 1904 das Fach "Deutsche Sprache und Literatur" unterrichtete, hatte er seinen Wohnsitz im idyllischen Landgut Wangensbach, wo vor ihm schon die Dichter Conrad Ferdinand Meyer und Edmund Dorer ansässig gewesen waren.[3] 1901 malte Rudolf Löw ein Portrait von Vögtlin[4]. Seit 1897 erschienen mehrere Erzählungen von Adolf Vögtlin in verschiedenen Verlagen in Deutschland und in der Schweiz. 1914 begann er dann neben dem Schreiben von Erzählungen auch mit der Publikation von Dramen. 1924 folgte sein erster Roman unter dem Titel Manesse. Als weitere belletristische Arbeiten erschienen in den Folgejahren Romane wie Simujah, die KönigsfrauDer Scharfrichter von Eger oder Vittanova im Jahre 1930. Der Rascher Verlag in Zürich veröffentlichte 1934 mit dem Band Gesammelte Gedichte sein lyrisches Werk. 1942 erschien im Berner Scherz-Verlag sein letzter Roman Heinrich Manesses Abenteuer und Schicksale.

Während seiner Schulzeit in Aarau schloss Vögtlin verschiedene Freundschaften, unter anderem mit dem Dichtern Frank Wedekind, Johann Oskar Schibler und Walter Laué. 1879 gründeten sie dort gemeinsam den Dichterbund Senatus Poeticus. Geprägt von den Werken Gottfried Kellers, den er persönlich kannte, gab er 1914 dessen Anekdoten beim Verlag Schuster & Loeffler in Berlin heraus.

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