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Buchtyp

Biographie

Sprache

Deutsch

Zustand

Neu (gemäss Beschreibung)


Anonyma, Eine Frau in Berlin, Tagebuchaufzeichnungen vom 20. April bis 22.Juni 1945


Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2003

Gebunden mit Schutzumschlag, 291 Seiten, Zustand: Ungelesen, Neuwertig, in Cellophan verschweisst. Die Fotos sind Bestandteil der Artikelbeschreibung.


KLAPPENTEXT

Wer erfahren will, wie es wirklich war, wird sich an die Frauen halten müssen. Denn die Männer haben sich in den Ruinen als "das schwächere Geschlecht" gezeigt. So sieht es die Autorin dieses Buches, die das Ende des Krieges in Berlin erlebt hat. Ihre Aufzeichnungen sind frei von jeder Selbstzensur. Ohne die geringste Retouche sind sie 1959 in einem kleinen Schweizer Verlag erschienen. Seitdem waren sie nicht mehr zugänglich; erst nach dem Tod der Verfasserin ist eine Neuausgabe möglich geworden. Nicht das Ungewöhnliche wird in diesem einzigartigen Dokument geschildert, sondern das, was Millionen von Frauen erlebt haben: zuerst das Überleben in den Trümmern, ohne Wasser, Gas und Strom, geprägt von Hunger, Angst und Ekel, und dann, nachder Schlacht um Berlin, die Rache der Sieger. Von jenem Selbstmitleid, an dem die geschlagenen Deutschen litten, fehlt hier jede Spur. Illusionslose Kaltblütigkeit, unbestechliche Reflexion, schonungslose Beobachtung und makabrer Humor zeichnen das Tagebuch aus. Lakonisch stellt die Autorin fest: "Die Geschichte ist sehr lästig."


Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 20.August 2003

Nach Meinung der Rezensentin Claudia Schwartz lässt dieser anonym veröffentlichte Bericht einer jungen Berlinerin, in dem sie ihre Erlebnisse der letzten Kriegs- und ersten Nachkriegswochen "einen blinden Fleck in der deutschen Erinnerung verschwinden". Das liegt vor allem an Anonymas offener Thematisierung der Massenvergewaltigungen durch russischen Armeeangehörige, über die von den zurückgekehrten deutschen Männern seinerzeit gerne ein Mantel des Schweigens gelegt wurde. Ein weitere Erklärung für das Schweigen über dieses Thema sieht die Rezensentin in der deutschen Kriegsschuld. Auch abgesehen davon ist die Lektüre dieses "persönlichen Erlebnisberichtes", der "knapp und lakonisch" gehalten ist, ein interessantes "unmittelbares historisches Zeugnis", so das positive Fazit der Rezensentin.

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1252343892

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