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Alles, was wir geben mussten

7 Std 15 Min | 16. Feb. 2019, 20:35
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Alles, was wir geben mussten

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Ein Speisesaal, ein Sportplatz und getrennte Schlafsäle für Jungen und Mädchen - auf den ersten Blick scheint Hailsham ein ganz gewöhnliches Internat zu sein. Aber die Lehrer, so freundlich und engagiert sie auch sind, heißen hier "Wächter" und lassen die Kinder früh spüren, dass ihnen ein besonderes Schicksal auferlegt worden ist. Diese Gewissheit verbindet Kathy, Ruth und Tommy durch alle Stürme der Pubertät und Verwirrungen der Liebe - bis für zwei von ihnen das Ende naht.

Einen "Klonroman" hat Kazuo Ishiguro geschrieben - das klingt nach Kälte, nach Technik. Das Gegenteil sei jedoch der Fall, beteuert Harry Nutt. Bei "Alles, was wir geben mussten" handele es sich um ein sehr bewegendes Buch, das trotz seines Etiketts kein üblicher Zukunftsroman sei. Zwar handele das Buch von wissenschaftlichen tödlichen Experimenten, vom Klonen und Organspenden, aber es fehle ihm am Ende die "dramatische Zuspitzung", die finale paranoide Weltverschwörung, meint Nutt. Insofern sei "Alles, was wir geben mussten" ein Gegenentwurf zu so düsteren Science Fiction-Romanen wie Orwells "1984" oder Huxleys "Schöne neue Welt". Ishiguro liefere keinen Gesellschaftsentwurf ex negativo. Da gebe es keine totalitäre Instanz, die moralisch dingfest zu machen sei; es gebe auch keine Rebellion auf Seiten der Opfer, so der Rezensent, die allerdings schon einen gewissen Leidensdruck verspürten. Ihnen - genauer gesagt drei Heranwachsenden, die als Organspender gezüchtet und aufgezogen werden, um dann "alles zu geben" - gelte die ganze Sympathie des Autors. Auf seltsame Weise sei der Roman zugleich eine moderne Variante oder schwarze Parodie des britischen Genres des Internatsromans. 

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