Als Louis-Francois Cartier 1847 seinen kleinen Juwelierladen in Paris eröffnete, ging es ihm noch mehr um kaufmännische als um künstlerische Belange. Im Europa und vor allem im Paris jener Zeit entwickelte sich eine neue Mittelklasse, deren Einfluss weit in Politik und ins Geschäftsleben hineinreichte. Cartier begriff rasch, dass ein erfolgreicher Juwelier die opulenten Wünsche dieses neuen Reichtums befriedigen musste und sich nicht auf die Herstellung und den Verkauf solch traditionellen Schmuckes wie Kamee-Paruren oder Perlen-Ensembles beschränken durfte.
Also erweiterte er sein Angebot um Elfenbeinstücke, Fächer, Wedgewood- und Sèveres-Porzellan, Christofle-Silber und Armbanduhren. Alfred Cartier trat in den siebziger Jahren in das Geschäft seines Vaters ein. Er übernahm den Laden und veranstaltete die erste internationale Ausstellung in London, die eine ganz neue Kundschaft anzog. Der europäische Geschmack erlebte damals durch eine Flut von archäologischen und wissenschaftlichen Entdeckungen einen bemerkenswerten Wandel. Ausgrabungen in Assyrien, Ägypten, Griechenland und Italien brachten antike Kunstwerke ans Licht, die von den Juwelieren im"archäologischen Stil"nachgeformt wurden. Zugleich brachten wissenschaftliche Expeditionen aus Afrika, Südamerika und Asien eine bislang unbekannte Fauna und Flora nach Europa zurück – mit Farben und Formen, die die Schmuckentwerfer dazu anregten, die Natur nachzubilden und Eidechsen, Vögel oder Blumen aus Emaille und den passenden Steinen herzustellen.
Die Entdeckung von Diamantminen in Südafrika und die Gründung der Firma De Beers 1880 sicherten Europas Juwelieren einen ständigen Nachschub dieses kostbaren Schmuckmaterials. Zur Jahrhundertwende galt Cartier allgemein als erfolgreichster Luxusjuwelier mit internationaler Kundschaft. Dennoch zeichnete sich ab, dass es mit der dritten Familiengeneration Veränderungen geben würde. Der Einsatz von Platin, das Silber ersetzte, erlaubte zierlich durchbrochene und wie feine Stickerei wirkende Fassungen als polierten Hintergrund für Diamanten und Perlen. Entscheidender für die Entwicklung des Hauses jedoch waren die Schmuckstücke aus den berühmten Fabergé-Werkstätten in Russland.
Eine Zeitland stand der Cartier Schmuck übrigens ganz in der Tradition von Versailles und Ludwig XVI. Cartier gehört zu den berühmtesten und am meisten etablierten Juwelieren der Welt. Der wertvolle Schmuck oder die Markenuhren sind bei vielen heiss begehrt. Wählen Sie aus unserem reichhaltigen Angebot auf unserer Homepage aus der Schweiz und kaufen Sie Schmuck oder Luxusuhren von Cartier zu günstigen Preisen!