Auch Skistöcke kann man – naturgemäss – in der Schweiz kaufen. Es gibt – auf internationaler Ebene – sehr interessante Firmen, die Sportartikel und Skistöcke anbieten. Zum Beispiel DaKine – dieser Hersteller wurde im Jahr 1979 in Haiku gegründet. Diese Stadt liegt auf der Pazifikinsel Maui bzw. auf Hawaii. Ursprünglich ging es um Surfboards, dann Snowboards und, vor allem geht es auch um den DaKine Rucksack. Ein solcher passt genau für den Winter – DaKine berücksichtigt auch die Bedürfnisse von alpinen Sportlern, ein DaKine Rucksack ist ergonomisch geformt, höhenverstellbar und weich gepolstert. So entsteht hier aus dem Hause DaKine ein hoher Tragekomfort – denn der übliche DaKine Rucksack kann auch die gesamte Lawinen-Notausrüstung aufnehmen. Hierzu gehört auch ein Flaschenfach und eines für die Sonnenbrillen.
Nicht nur Skistöcke werden über Leki vertrieben. Die Firma Karl Lenhart, Plastik und Metall wird zunächst im Jahre 1948 als Holzdrechslerei gegründet. Dies geschah am heutigen Firmensitz Kirchheim/Tieck. Doch gegenwärtig kann man bei Leki auch Alpin- und Trekkingstöcke, Helme, Accessoires, Handschuhe und alle Produkte für das Nordic Walking kaufen. Leki hat viele Patente und Innovationen fixiert – überdies nutzt die Firma bis heute (unter Leitung von Klaus Lenhart) nur umweltfreundliche Fertigungstechnologien.
Skistöcke sind aus Faserverbundkunststoffen, aus Leichtmetall oder aus Kombinationen. Skistöcke, die man für den Abfahrtslauf benötigt, sind gebogen – so kann man sie aerodynamisch an den Körper halten, bevor man direkt abfährt. Unten ist ein gewöhnlicher Langlauf-Skistock in einer Länge von fünf bis zehn Zentimetern konisch geformt und ist in einer harten Spitze auslaufend.
Seit 4500 Jahren gibt es Skier. Der älteste Fund wurde aus genau jenem Zeitalter in Schweden gefunden – man fand ihn in einem Moor nahe der schwedischen Stadt Hoting. Dieser Ski war 1,10 Meter lang und 0,10 Meter breit. Bereits seit tausenden von Jahren nutzten die skandinavischen Völker Ski (die den heutigen sehr ähnlich sind), weil Siedlungen in steilem und hügeligem Terrain weitab von Städten lagen. Diese Skier fertigte man häufig aus Birkenholz. In der USA beteiligten sich auch Norweger am Goldrausch um 1860. Sie importierten die Idee der Skier. Wie dokumentiert ist, wurde nicht nur die Post mit Skiern in den höher gelegenen Gebieten des Landes ausgetragen, sondern man veranstaltete auch Skirennen mit bis zu vier Meter langen Skiern.