Bei einem Schrittzähler (Pedometer) handelt es sich um ein elektronisches (auch mechanisches ) Gerät, welches die Schrittzahl eines Trägers über einen bestimmten Weg hinweg ermittelt. Man befestigt einen solchen Schrittzähler am Hosenbund oder an einem Gürtel. Die Schritte werden hier elektronisch gezählt und auf digitaler Basis abgespeichert. Die Schrittzahl wird ermittelt, indem das Hin- und Herkippen von einer Quecksilberblase bzw. einer Metallkugel jeweils als Schritt gezählt wird. Schrittzähler lassen auf dieser Basis auch eine Errechnung des Kalorienverbrauchs pro Strecke zu – als weiterer Rechenfaktor liegt hier das Körpergewicht der Gesamtberechnung zu Grunde.
Wanderer, Sportler und auch andere gesundheitsbewusste Menschen können mit einem Schrittzähler und einer Stoppuhr so feststellen, wie hoch ihr Soll ist und wie weit sie tatsächlich gelaufen sind. Auch bei Tieren können Schrittzähler angebracht werden: Wenn Kühe über die Weide ziehen, kann der Landwirt so ihre tägliche Aktivität messen und wirtschaftliche Schlüsse ziehen.
Doch auch weitere Errungenschaften der modernen Technik können für Wanderer wichtig sein – und nicht nur die Stoppuhr. Nämlich auch die Wandernavigationsgeräte werden immer ausgefeilter – sie sind wasserdicht, zeigen die Temperatur an, tragen auch die Stoppuhr als Funktion in sich, haben Speicherkarten und, natürlich, verfügen über Kartenmaterial – normalerweise die Schweiz, Italien, Österreich, Deutschland und andere europäische Länder betreffend. Navigationsgeräte für Wanderer zeichnen sich vorwiegend daraus aus, dass sie Naturdenkmäler, Freizeitparks, Ruhe- und Campingplätze, Gaststätten, Treffpunkte, Alternativrouten, Höhenangaben, Schwierigkeitsgrade und auch aktualisierte Routen durch Wälder und fernab von Hauptverkehrsstrassen aufweisen.
Mit einem Wanderer-Navigationsgerät kann man die eigene Position auf der Karte (des Bildschirms) jederzeit abrufen. Das vorhandene Kartenmaterial deckt sich meistens mit leicht verständlichen Beschilderungen auf der eigentlichen Wanderroute – und auch mit der Position der Sehenswürdigkeiten. Ebenfalls kann man – so in einzelnen Regionen gegeben – Hintergrundinformationen über historische Gebäude oder über andere Gegebenheiten der Route über den Bildschirm abrufen. Auch Unterkünfte und zuweilen (soweit von der Gemeinde eingespeist) Veranstaltungstermine sind Teil des Navigations-Gesamtkonzepts - all die notwendigen Geräte kann man auch in der Schweiz kaufen.
All diese technischen Möglichkeiten bieten es dem Wanderer – heute denn jemals zu vor – auch vom festen Weg abzukommen und sich dennoch nicht verlaufen zu müssen. So sind in einer eleganteren Weise auch Schnitzeljagden möglich – dies nennt man in der elektronischen Version"Geo-Caching".