Neben den bekannten Spurweiten HO, N, TT, Z, 1 oder G gibt es noch reichliche Zwischenlösungen. Hiervon sind in erster Linie die Spurweiten für die entsprechenden Schmalspur- und Meterbahnen betroffen. Von jeder Normalspur gibt es meistens auch eine entsprechende kleinere Ausführung, die aber dank des gleichen Massstabes sich problemlos in eine bestehende Modelleisenbahn integrieren lassen. Hier im Onlineshop von ricardo.ch Schweiz kann man diese Sonder-Spurweiten ebenfalls günstig kaufen.
Zur beliebten Märklin Spurweite-HO und anderen Gleichstromanbietern gibt es passende Meterspurbahnen mit der Bezeichnung HOm, sowie Schmalspurbahnen als HOe. Mit einem Schienenabstand von 6,5 mm wird die Feldbahn in HOf bezeichnet. Verschiedene Gross- und Kleinserienhersteller teilen sich hier den Markt bei diesen Sondernormen. Selbst in der kleineren Spur N findet man Meter- und Schmalspurvarianten. So beträgt die Meterspurausführung Nm nur 6,5 mm und die Schmalspur Ne nur 4,5 mm. Bei der grossen Spur 0 mit 32 mm Spurweite beträgt die Meterspur 0m 22,5 mm und die Schmalspur 0e 16,5 mm. Als 0f wird mit 12 mm Spurweite die Feldbahn bezeichnet. Bei der Garten-eisenbahn wird die Meterspurbahn mit 45 mm Spurweite als IIm oder G bezeichnet. Sie leitet sich aus der übergeordneten Spur II mit 64 mm Spurweite ab. Etwas kleiner ist dagegen die Schmalspurbahn IIe mit 32 mm Spurweite. Es gibt sogar eine Feldbahnvariante als IIf mit 22,5 mm Breite.
Auch die kleinste Modelleisenbahn der Welt von Märklin, die Spur Z mit 6,5 mm Spurweite hat eine eigene Meterspurbahn. Diese Spurbreite beträgt nur 4,5 mm. Hier muss man schon sehr feinfühlig vorgehen, insbesondere dann, wenn man diese winzige Modelleisenbahn auf die Schienen stellen möchte. Modelle in Spur Zm werden nicht von Märklin angeboten, sondern nur noch von Kleinserienherstellern.
Zusätzlich zu den genannten Modellbahnen findet man ab und an noch Restbestände der ersten Vorkriegs-Modellbahhnen. Hier gab es verschiedene Dreileiter-Bahnsysteme und Spur 00 Bahnen mit unterschiedlichen Gleisabständen. Es fanden noch keine Normen statt. Ebenfalls wurde ab 1927 die VDE-Kleinspannung für Modelleisenbahnen auf 22 Volt begrenzt. Vorher fuhren die ersten elektrisch betriebenen Eisenbahnen mit 220 Volt, deren Stromstärke durch in Reihe geschalteter Glühlampen reduziert werden konnte. Es war daher gefährlich auf die Modellbahngleise zu fassen.
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