Küchenmesser sind unentbehrliche Helfer und keiner von uns kommt normalerweise mit nur einem Exemplar aus. Für Äpfel benötigen wir ein anderes Modell als zum Gemüseschneiden, das Hühnchen lässt sich dagegen nicht mit einem kleinen Messer tranchieren.
So manches Messer trägt seine Bedeutung bereits im Namen: Es gibt Tomaten- und Buttermesser, Dessert- und Fischmesser. Hersteller wie Victorinox halten Messer für jede Gelegenheit bereit. Sicher lässt sich mit einem Fleischmesser auch mal Brot schneiden, aber grundsätzlich hat es schon seinen Sinn, wenn jedes Messer speziell auf seinen Zweck zugeschliffen wurde. In einem speziellen Messerblock, zum Beispiel von Victorinox aus der Schweiz, werden daher verschiedene Messer angeboten.
Doch auch hier gibt es deutliche Unterschiede, nicht nur beim Messerblock. Das hat nichts mit der Qualität zu tun, sondern mit dem Anspruch, dem die jeweiligen Messer genügen sollen. Mancher Messerblock führt nur glatte Klingen, vom Gemüsemesser über lange, schlanke Varianten bis zum grossen Hackmesser, das auch Knochen durchtrennen kann. Ein anderer Block dagegen bietet eine reiche Auswahl an gezahnten Modellen, die eher zierlich und vor allem auch lange nicht so schwer wie ihre voluminösen Brüder sind.
Für welche Messer Sie sich auch immer entscheiden, achten Sie auf die Qualität der Materialien und der Verarbeitung. Kaufen Sie preiswert, nicht billig. Vielleicht wissen Sie, dass Spitzenköche und Messerhersteller wie Victorinox empfehlen, Messer nicht in die Spülmaschine zu geben, da sie ihre Schärfe verlieren. Wer einen durchschnittlichen Haushalt führt, kann damit trotzdem zufrieden sein, denn so schnell verschwindet der gute Schnitt nicht. Wer aber anspruchsvoll kocht, vielleicht sogar mit speziellen Werkzeugen, wie einem superscharfen Sushi-messer, hantiert, wäscht seine Lieblingsutensilien besser per Hand ab.
Ganz klar: Alle üblichen Messer müssen ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden. Geben Sie Ihrem Nachwuchs aber ruhig - und nur unter Aufsicht - recht bald ein eigenes Kinderbesteck in die Hand, darunter auch ein ungefährliches Kindermesser. So lernen die Kleinen zum Beispiel an einer weichen Scheibe Brot ihre ersten behutsamen Schnitte. Kinder, die damit umgehen können, wissen instinktiv um die Gefahren und sind viel vorsichtiger, als wir Erwachsenen denken. Und später werden sie virtuos mit den grossen, scharfen Alleskönnern in der Küche handwerkeln.