Bei einem Bewegungsmelder handelt es sich um einen elektronischen Sensor, der bestimmte Bewegungen in seinem näheren Umfeld erkennen kann und auf diese Weise als elektrischer Schalter arbeitet. In erster Linie werden Bewegungsmelder dazu genutzt, dass sich Beleuchtungskombinationen einschalten ebenso wie Alarmanlagen auslösen lassen. Entweder werden Bewegungsmelder mit elektromagnetischen Wellen betrieben, per Ultraschall oder sie arbeiten auch mit der Infrarot-Technik. Gerade letztere sind sehr häufig anzutreffen – man kann sie auch in der Schweiz kaufen. Diese reagieren, wenn eine Person vorbeigeht. Über Leitungsverbindungen werden Bewegungsmelder manchmal miteinander vernetzt – so kann dann eine gesamte Palette an Stromverbrauchern genutzt werden.
Die üblichen Rauchmelder funktionieren nach dem photoelektrischen bzw. optischen Verfahren. Es handelt sich hier um das Streulichtverfahren: Rauchpartikel lenken das Licht so ab, dass es auf einen Infrarotsensor des Rauchmelders trifft – dieser löst den Alarm aus. Jede Ebene des Hauses sollte einen Rauchmelder enthalten – auch bei Wohnungen, die sich über mehrere Geschosse erstrecken. Man installiert die Rauchmelder an der Wohnungsdecke, direkt über Türen oder Fenstern. Nämlich der Rauch sucht sich immer den günstigsten Weg – und kann so am ehesten den Alarm auslösen. Wenn ein Dachraum spitz zuläuft, soll man den Brandmelder 50 Zentimeter unterhalb des höchsten Punktes montieren. Es ist nicht zu spät, Rauchmelder, die oft nicht teuer sind, in seinen Räumen zu installieren – es können Leben gerettet und Brände mit Sachschäden und anderen Ärgernissen direkt vermieden werden.
Ein Rauchmelder ist wichtig im Flur vor dem Schlafzimmer. Zusätzlich sollen noch Rauchmelder in allen Schlafräumen installiert werden und natürlich auch in allen Kinderzimmern. Nicht in der Küche und auch nicht im Bad sollen Rauchmelder eingerichtet werden, weil hier Fehlalarme durch Dunst, Rauch und Wasserdampf regelmässig ausgelöst werden. Einsätze von Feuerwehrteams und Löschzügen sind völlig unnötig bei Fehlalarmen, Kapazitäten der Notdienste sollten hier für wirkliche Notfälle bereit gehalten werden.
Damit man Rauchmelder wartet, setzt man Prüfsprays ein. Alle Brandmelder soll man jährlich prüfen. Vermieter dürfen jedoch die Prüfkosten den Mietern in Rechnung stellen. In England besteht die Rauchmeldepflicht seit 1992, in den USA seit den 1970er Jahren, ebenso in Australien, in Kanada, den Niederlanden und Schweden, in Deutschland, in Österreich ebenso, jedoch in der Schweiz noch nicht.