Eine Säge ist ein mehrschneidiges Gartengerät zum spanenden Trennen (Sägen) von Werkstoffen, bestehend aus dem Sägeblatt, der Halte- oder Spannvorrichtung des Sägeblattes und bei Maschinen-Sägen, aus dem Antrieb. Form, Zahnung (Zahnform, Anordnung, Anzahl, Grösse, Schliff, Schränkung), Einspannung sowie Bewegungs- und Antriebsart des Sägeblattes bestimmen im Wesentlichen das Einsatzgebiet der Sägen. Bei allen Sägen erfolgt der Spanabhub durch die einseitig keilförmig geschliffenen Sägezähne des Sägeblattes. Die Sägezähne müssen aus der Ebene des Sägeblattes etwas heraustreten, um ein Klemmen des Blattes in der Schnittfuge zu vermeiden. Dieser notwendige seitliche Freischnitt wird durch wechselseitiges Abbiegen (Schränken), Stauchen, wellenförmige Anordnung (Wellieren bie Metall-Sägen) oder durch einen Hinterschliff (bei Kreissägen) der Zähne erzielt.
Neben der grundsätzlichen Unterscheidung zwischen manuell und automatisch bewegten Sägen lassen sich Sägen nach der Art der Schnittbewegung des Sägeblattes in die sich hin- und herbewegenden Hubsägen (Spanabnahme entweder bei Stoss oder Zug), in rotierende Kreissägen und umlaufende Bandsägen einteilen. Zu den Hubsägen gehören die meisten Handsägen bei diesem Typ sollten Handschuhe getragen werden. Handsägen bieten sich vor allem für die Holzbearbeitung an. Man unterscheidet dort wiederum Spann-, Steif- und Zugsägen. Bei den Spannsägen erhält das Sägeblatt die nötige Spannung durch ein Gestell oder einen Bügel (Gestell-, Handspann-, Bügel-, Laub-, Gehrungs-, Baumsäge). Bei den Steifsägen ist das Sägeblatt entweder selbst steif oder entsprechend verstärkt (Fuchsschwanz, Stich-, Reb,- Feinsägen). Zugsägen erhalten ihre Spannung während des Arbeitsvorgangs. Zu den Hubsägemaschinen zählen die Bügelsäge (vor allem für Metall), die Gattersäge und die Dekupiersäge.
Kreissägen sind meist motorgetriebene Sägemaschinen, zum Beispiel die Tischkreissäge, die Wanknut- oder Taumelsäge mit schräg auf die Achse gesetztem Blatt, das bei Drehung flattert und dadurch eine breite Nut erzeugt, sowie die Parallelschwing-Säge (auch Pendelkreissäge zum Querschneiden von Schnittholz) und die Besäumkreissäge zum längsseitigen Absägen der Rinde bei Brettern und Bohlen. Für Metall gibt es unter anderem die Reibsäge, bei der eine glatte rotierende Stahlscheibe aufgrund der Reibungswärme das Metall durchschmilzt.
Besonders praktisch, vor allem für den Garten, sind Kettensäge und Motorsäge. Mit einer Kettensäge oder Motorsäge lässt sich Baummaterial mühelos zerkleinern. Stihl Motorsägen sind besonders handlich. Stihl Motorsägen arbeiten sehr sicher und schnell.
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